Albert Einstein: „Durch Meditation fand ich Antworten, bevor ich überhaupt die passenden Fragen stellte“, Epoch Times 15. Juni 2019

Im Juni erschien in EPOCH TIMES ein Bericht über Meditation.

Obiges Zitat von Albert Einstein läutet als Überschrift den Bericht über Meditation ein.

Der Artikel berichtet viel Interessantes und Neues, z.B. wie Meditation unser Gehirn fördert.

Und er bringt ein Zitat des Unternehmers, Autors und Mitbegründers des Hip-Hop-Musiklabels Def Jam Russel Simmons:

„Du kannst der Welt nicht dienen, wenn du dich nicht zuerst um dich selbst kümmerst. Ich finde jeden Tag Zeit für das Meditieren.“

Werbeanzeigen

Pfingsten, das Fest der Bewusstseinserweiterung und des Aufsteigens in einen höheren Bewusstseinszustand

blank
Das Neue Testament erzählt, dass an Pfingsten der Heilige Geist vom Himmel kam und wie in feurigen Zungen sich auf die Versammlung der Jünger Jesu niederließ. Sie waren völlig inspiriert und fingen an, in fremden Sprachen zu reden. Jeder verstand sie in seiner Sprache.

Was bedeutet das für uns?

  • Wenn ich in einer fremden Sprache rede, heißt das, dass ich Menschen verstehe, die ich vorher nicht verstanden habe .
  • Es heißt, dass ich mich Menschen mitteilen und verständlich machen kann, denen ich mich vorher nicht verständlich machen konnte.
  • Es heißt, dass ich mit inspiriertem und liebevollem Herzen Wege  der Verständigung finde, zu denen ich früher nicht in der Lage war.

Eine ganze Gemeinschaft wurde in einen höheren Bewusstseinszustand emporgehoben. Das ist das Pfingstfest.

Lasst uns in diesem Sinne gemeinsam meditieren, lasst uns Gelegenheiten für gemeinsame Meditationen kreieren.

Meditation findet Lösungen

Wenn deine Alltagsgedanken verschwimmen und zurücktreten,

dann können Lösungen,

die in der Komplexität des Seins bereits gefunden sind,

vor deinem inneren Auge erscheinen.

Und plötzlich weißt du, was du zu tun hast.

 

„Mama, wo sind denn hier die Berge?“

Das fragte mich eines meiner Kinder, als wir mit dem Umzugswagen in München eintrafen. Ich fing an zu weinen.
Sechs Jahre hatten wir in Garmisch-Partenkirchen gewohnt, einer Traumkulisse. Jeden Tag die Alpspitze vor den Augen.

Und plötzlich wohnten wir mitten in der Großstadt mit der damals sechsspurigen Leopoldstraße vor der Haustüre.

München eroberte mein Herz im Sturm.

Es konnte nicht die Berge bieten, stellte sich jedoch als äußerst kommunikativ heraus. Die Menschen, denen ich mit meinen kleinen Kindern auf der Straße oder in der U-Bahn begegnete, waren offen, freundlich und sehr hilfsbereit. Das fiel mir sofort auf.

Ich erinnerte mich an die Worte unseres Hausarztes in Garmisch- Partenkirchen:
„ Hier am Ort wohnen viele ältere Leute, die aus dem Ruhrpott oder der Frankfurter Gegend zugezogen sind. Ein Leben lang haben sie geschuftet und viel Geld verdient, um es später mal besser zu haben. Sie kaufen sich ein Haus oder eine Wohnung mit Ausblick auf die Traumkulisse der Berge und ziehen nach dem Arbeitsleben hierher. Ihre Probleme nehmen sie mit. Was passiert? Nach der ersten Euphorie zieht der Alltag ein. Das Paradies verliert mit der Zeit seinen Glanz, wird gewöhnlich. Und dann werden diese Menschen unzufrieden und mürrisch“.

Was lernen wir daraus?

Die Erfüllung eines Wunsches macht dich glücklich für den Moment.

Dann gehen die Verwicklungen los oder neue Probleme erscheinen.

Du brauchst etwas, was dich fröhlich und zufrieden macht unabhängig von deiner Umgebung, sei es die Großstadt, seien es die Berge.

Da hilft die Meditation.

Deine Meditation löst jeden Tag die Stresshormone im Blut auf.

Und dein Gehirn schüttet beim Meditieren Glückshormone aus.

Warum auf den Urlaub oder die Rentenzeit warten, wenn du ab sofort täglich etwas für dein Wohlbefinden tun kannst?

Stell dich auf deine eigenen Füße.

Erwarte nicht, dass andere dich glücklich machen,

sondern nimm dir Zeit für dich selber, für deine Gesundheit und dein Glück.

Die schönsten Ostereier

Jedes Jahr im Frühling beginnt der Lebenskreislauf von Neuem.

Nach der Kältestarre des Winters sprießt in verschwenderischer Fülle überall junges Leben hervor.

Wir feiern das Osterfest.

Es ist das Fest der vollständigen Erneuerung und der Verwandlung der Dunkelheit in Licht und neues Leben.

Zu Ostern schenken wir uns Ostereier. Sie sind das Sinnbild für frisches Wachstum und für ganz neue Möglichkeiten.

Wie kannst du diese neuen Möglichkeiten in dein Leben fliegen lassen?

Beobachte die Vögel.

Im Frühling brüten sie ihre Eier aus.

Wie geht das?

Damit aus den Eiern Küken schlüpfen, setzen sich die Vögel beharrlich still und geduldig auf die Eier. Das ist alles, was nötig ist.

Meditieren ist wie das Brüten auf einem Ei.

Du schließt deine Augen und sitzt geduldig still, während du meditierst.

In der Stille siehst du die Dinge klarer.

Und du sammelst in deiner Meditation still und geduldig wie der Vogel im Nest Ruhe und Kraft für Körper und Geist.

Dein Körper baut aus der gewonnenen Energie Gesundheit und Wohlbefinden.

Gleichzeitig überträgt sich die in der Ruhe und Entspannung gewonnene Power auf deine Wünsche und Absichten.

Mit Ruhe und Kraft ausgestattet drängt es deine Ziele nach Verwirklichung und sie fliegen in dein Leben.

Das sind die schönsten Ostereier!

 

Das Bachkonzert und die Karwoche

Den Reigen des Kirchenjahres mit der Abwechslung durch verschiedene Feste genieße ich jedes Jahr von neuem. Aber mit der Karwoche und der Betonung des Leidens habe ich so meine Probleme.

Unvergessen jener Tag, wo wir zu einer Hochzeit eingeladen waren. Die Trauung fand außerhalb des Ortes in einer Kapelle statt. Beim Betreten der Kapelle erschrak ich: „ Um Gottes Willen. Diese Kapelle ist ausgemalt mit den Szenen des Kreuzweges. Was werden die Kinder empfinden, die sich so auf die Hochzeit gefreut haben? Werden sie auch so geschockt sein von den drastischen Bildern des Kreuzweges wie ich als Kind beim Betreten mancher Kirchen?“

Letztes Wochenende werde ich zu einem Konzert in der Pfarrkirche eingeladen. Der Chor besingt in Bachkantaten das Leiden Jesu.

Am Ende, als wir noch still in den Bänken sitzen, steigt unerwartet eine neue Erkenntnis in mir auf.

Ich erkenne plötzlich, was die Geschichte vom Leiden Jesu uns sagen will:

Sie macht dir und mir vor, wie wir durch die Tiefpunkte in unserem Leben gehen können, damit wir hinterher wieder gut dastehen.

Die Leidensgeschichte Jesu zeigt, wie wichtig es ist, in Situationen der Vernichtung keine Schuld auf sich zu laden.

Eines ist wichtig: Du bleibst bei deinem guten Charakter.

Du versuchst wie der Jesus der Bibel:
–  ruhig zu bleiben,
–  sanftmütig und verzeihend,
–  liebend,
–  dir in harten Zeiten deiner Göttlichkeit bewusst zu bleiben.

Dieser Handlungsanweisung können wir folgen, so gut, wie es auch immer geht. Irgendwann ist das Leiden vorbei.

Dem Leidensweg folgt das Osterfest mit dem Jubel der Auferstehung.

So sitze ich nach dem Bachkonzert auf meinem Platz in der Kirche und fühle große Dankbarkeit für das Geschenk dieser neuen Erkenntnis; auch gegenüber den Menschen, die mich hierher eingeladen haben.

Fastenzeit

In den letzten Tagen sind mir doch tatsächlich ein paar Leute über den Weg gelaufen, die gesagt haben: „ Es ist Fastenzeit. Da trinke ich keinen Alkohol “.

Wieso hat mich das so erstaunt?

Wieso habe ich in dieser modernen Zeit nicht damit gerechnet?

Es gibt Dinge, von denen jedes Kind weiß, dass sie ungesund sind, von denen aber viele Erwachsene glauben, dass sie das Glücklichsein erhöhen.

Ich selber trinke keinen Alkohol; weder in, noch außerhalb der Fastenzeit.

Und es geht mir so gut damit.

Schon in jungen Jahre habe ich gemerkt, dass er mich in meinem Gefühl von Sattsaftig, von Hellwachsein, von Kraft und Freude, behindert.

Wer meditiert erlebt, dass das Glück von innen kommt.

Meditieren lässt uns das Selbst erleben. Damit ist gemeint, dass die Meditation uns unser inneres Selbst erleben lässt jenseits des Körpers und unabhängig von äußeren Eindrücken. Diese Erfahrung mit geschlossenen Augen und das Gefühl von Wohlsein hinterher, schenken mehr Unabhängigkeit von den äußeren Reizen.

Wer meditiert, spürt sensibler, was sein Körper braucht und was sein Körper nicht gebrauchen kann.

Nutze das aus!

Wenn du auf deinen Körper hörst, wenn dein Körper etwas zu melden hat bei dir, dann hast du eher Appetit auf das, was deine Gesundheit unterstützt.

So wie du bei deinem Auto das richtige Öl einfüllst, fülle bitte das in deinen Körper, was ihn langfristig gesund und stark macht.

Gewohnheiten kannst du ändern.

Entscheide dich täglich neu für das Essen und Trinken, das deinem Körper dienlich ist.

Höre auf deinen Körper, und das nicht nur zur Fastenzeit.