Meditation und der Schnee von gestern

19. 1. 2010

Es schneit. Als ich heute morgen die Augen öffne, tanzen vor meinem Fenster dicke weiße Schneeflocken vom Himmel herunter.

Ich lache laut. Mein Kinderherz freut sich.

Doch sehe ich keinen Schnee rund ums Haus. Nur auf den Dächern der Autos sind die Schneeflocken liegen geblieben.

Was für ein schönes Beispiel für alles in unserem Leben. Die Ereignisse purzeln in unseren Tag, und schon sind sie wieder weg.

Das Glück vergeht, das Leid vergeht.

Jeder Tag schenkt uns neue Herausforderngen und neue Wunder.

Wenn wir meditieren, verstehen wir das Leben besser.

Wenn wir das Leben besser verstehen, können wir es mehr genießen.

Wie wohltuend ist es, das los zu lassen, was sowieso schon vorbei ist.

Meditieren macht frei.

Es schafft auf eine wohltuende Weise immer wieder Platz auf unserer Festplatte.

So können wir unser Leben immer wieder neu genießen.

Wir leben intensiver, intensiver im Hier und im Jetzt.

„ Den Schnee von gestern“ fegt die Meditation zur Seite.

Und wie ein Kind freuen wir uns am frischen Schnee, der in dicken Flocken vom Himmel tanzt.

Die Heilige Nacht

Weihnachten,

das göttliche Kind wird in der Krippe geboren zu Bethlehem.

Bethlehem ist überall.

Das Kind, das in der Krippe liegt, das bist du.

Das Kind liegt in der Krippe ganz bloß.

So darfst auch du einmal alles vergessen, selbst deine Gedanken.

Du darfst dir bewusst werden, wer du wirklich bist.

Du darfst in die Stille gehen, verweilen im ewigen Hier und Jetzt.

Du brauchst es nicht zu verstehen.

Schließe die Augen, gehe in die Stille.

Du kannst die Geburt des göttlichen Kindes in dir erleben.

Der Chor der Engel in Bethlehem

sagt zu den Hirten: „ Fürchtet euch nicht“.

Bethlehem ist überall.

Erlebe deine Neugeburt in der Heiligen Nacht

und fürchte dich nicht.

Bethlehem ist überall.

Weihnachten, die Geburt des göttlichen Kindes in DIR

Zum Beginn des Advent fiel der erste Schnee,
Die Straßen der Stadt sind voller Menschen,
die für ihre Lieben Geschenke einkaufen.
Weihnachten ist das Fest der Liebe.

In unserer Meditation erleben wir eine andere Seite der Liebe.
Wir erleben eine innere Erfülltheit und Zufriedenheit,
ein Nachhausekommen in uns selber.
Unser stilles Glück können wir mit anderen teilen.

Es ist das Glück, das wir erleben
im Land der geschlossenen Augen;
wenn wir alles einmal loslassen können,
selbst unsere Gedanken.

Wir fallen in einen Zustand,
der in der Weihnachtsgeschichte beschrieben wird
als die Geburt des göttlichen Kindes in einer Krippe,
nackt und bloß.

Genau so gehen wir in die Erleuchtung,
in dem einfachsten Zustand des Bewusstseins
nackt und bloß wie das göttliche Kind,
selbst unsere Gedanken dürfen wir zurücklassen.

Das göttliche Kind wird in einem Stall geboren in einer Krippe,
das heißt, dass Rang, Namen, Ausbildung hintan stehen.
Das göttliche Kind will in jedem von uns geboren werden.
In dir, in dir und in mir.

Das ist das Fest der Liebe.
Das ist Weihnachten, die heilige Nacht auf Erden.

Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr wünscht von ganzem Herzen

Eure Franziska

Die Blätter fallen – lass sie los

November, die Zeit des Loslassens
Der Wind reißt die Blätter von den Bäumen
Sie tanzen durch die Lüfte
Vor deinem Blick ein Baum
am Boden ein kreisrunder Teppich goldgelber Blätter
Rascheln unter deinen Schritten

Das ist Loslassen

In jeder Meditation jeden Tag

Nur wer loslässt, hat die Hände frei

Lass deine Gedanken los wie Blätter im Wind
Werde frei, fühle die Leichtigkeit
Der Frühling wird kommen
und frische Blätter sprießen in deiner Seele

Meister Eckehart und die Meditation

 

Meister Eckehart und die Meditation

Wir in Deutschland haben einen ganz großen Meister der Meditation. Er lebte im Mittelalter und war Mitglied des Ordens der Dominikaner. Sein Name ist Meister Eckehart.

Sein Hauptanliegen war es, die Menschen aufzurufen, die Spiritualität ins tägliche Leben zu integrieren.

Das Wort Meditation kannte er nicht. Er rief die Menschen dazu auf, in sich zu gehen:

Nimm dich selber wahr, und wo du dich findest, da lass dich“.

Was hat Meister Eckehart damit gemeint?

Wir sagen dazu meditieren und loslassen.

Wir würden also seine Anweisung so formulieren:

„Schließe deine Augen und meditiere. Und was immer hochkommt an Gedanken und Gefühlen, das lass los“

Genau das tun wir in unserer Medtation. Wir schließen die Augen und nehmen das wahr, was wir dort finden. Was wir in uns finden, nennen wir Gedanken oder Gefühle. Sobald es uns auffällt, dass wir denken, lassen wir los. Wie schaffen wir das? Bei der Meditation, die ich unterrichte, benutzen wir ein kleines Hilfsmittel, das Mantra. Das Mantra hilft uns, die Gedanken zu vergessen und los zu lassen.Es hilft uns, immer wieder in die Stille zu finden.

Nimm dich selber wahr, und wo du dich findest, da lass dich“.

Quelle für das Zitat: Largier, Nikolaus (Hrsg.): Meister Eckhart: Werk II. Frankfurt am Main 1993 (BdM, Bd. 21), S.340.

Investiere vor allem in DICH SELBER

Letzte Woche erwähnte ein Freund den milliardenschweren amerikanischen Großinvestor     Warren Buffett.

Bei mir klingelte es. Ich sagte:   “ Ich glaube, der meditiert.“

Nun hier einige Aussagen von ihm, die Jonas Lotz am 12.07.2017, 06:00 in `Business Insider´, Deutschland, veröffentlicht hat.

  • Investiere so viel in dich selbst, wie du kannst, du bist bei weitem dein wichtigster Vermögenswert,“
  • Du hast nur einen Geist und einen Körper. Und die müssen dein ganzes Leben lang halten. Es ist sehr einfach, sich nicht darum zu kümmern.
  • Wenn man sich aber nicht um seinen Geist oder seinen Körper kümmert, ist man vierzig Jahre später ein Wrack, wie ein Auto.
  • “ Neben Lesen und Denken kann man sich zum Beispiel auch mit Yoga, Meditation oder anderen Hobbys besser kennen lernen“.

Ein afrikanisches Sprichtwort sagt: ´Der beste Moment, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren.  Der zweitbeste Moment ist  JETZT´.

Also ist heute  DEIN  Glückstag. Denn  DU  kannst anfangen, vor allem in dich selber zu investieren und dich besser kennen zu lernen.

Zum Beispiel durch Meditation.

 

 

 

A

„ Ich kann mir ein Leben ohne Migräne gar nicht mehr vorstellen.“

Das sagte gestern jemand zu mir, der seit seiner Kindheit unter Migräne gelitten hat.
Jetzt lässt ihn die Entspannung der Meditation erleben, wie sich die Migräne verabschiedet.

Der Mensch steht an neuen Ufern und sieht die Migräne davon schwimmen.

Wenn du meditierst, entspannst du dich tief:

Egal, was für eine Last du trägst
Egal, ob du sie vergessen hast oder nicht
Egal, wie alt sie ist
Egal, wie schwer sie ist
Egal, wie du zu dieser Last gekommen bist
Egal, wer schuld ist,
Egal, ob du dir das vorstellen kannst oder nicht

ES IST LANGE VORBEI

Wie schon die Beatles gesungen haben: „ Let it be.“
Freue dich auf neue und schöne Erfahrungen in deinem Alltag.

ERLEBE , wie du an neuen Ufern stehst.
ERLEBE, wie sich Dinge positiv in deinem Leben ändern.
ERLEBE, wie du neue schöne Erinnerungen geschenkt bekommst.

Meditiere, weil du auf die Welt gekommen bist, um glücklich zu sein!

Wir meditieren für ein friedliches Oktoberfest

Montagmorgen, heute hat die letzte Wiesnwoche begonnen. Wir meditieren für eine friedliche Wiesn, dass auch diese Woche die Menschen aus aller Welt auf der Festwiese feiern und sich freuen können.

Das Wetter heute morgen ist durchwachsen, mal stürmisch und heftig, mal sonnig.

Genau so ist das Leben. Nichts bleibt, wie es ist. Alles bewegt sich. Es bewegt sich auf uns zu, und es bewegt sich von uns weg. Genau so wie die Karusselle auf der Wiesn: Du steigst ein. Und nach ein paar Minuten spuckt dich das Karussell wieder aus. Die Reise hat, kaum begonnen, schon ein Ende.

Genau so spielt das Leben mit dir. Du denkst, du besitzt das, was du hast.

Aber die Dinge und Ereignisse kommen und gehen nach einem Plan, der nicht der deine ist.

Die Meditation lehrt dich das Loslassen. Du darfst sogar deine Gedanken loslassen. Und was erlebst du?

Ein nie gekanntes Gefühl der Freiheit und der Stille.

Wer loslässt, hat die Hände frei.

Du kannst das genießen, was jeder Tag dir schenkt,

das, womit das Leben dich jeden Moment überrascht,

als wäre es ein Bummel über das Oktoberfest.

 

 

Der Modefotograf Peter Lindbergh und die Meditation

Peter LIndbergh wird einer der einflussreichsten Fotografen der letzten vierzig Jahre genannt. Und er hat 50 Jahre regelmäßig tranzendental meditiert. Seinen Erfolg führt auf seine Meditation zurück.

Dazu sagt Lindbergh :

  • „… Und das einzig Außergewöhnliche, was ich gemacht habe, was das ( seinen Erfolg) hätte hervorrufen können, war wirklich das Meditieren. ..
  • Ich glaube, dass Meditation, dass ich meditiere, das Allerwichtigste ist, was ich überhaupt jemals gemacht habe“…
  • Ich sage den Leuten immer: Guck mal, ich meditiere jetzt so und so lange. Und ich bin jetzt das, was man einen legendären Fotografen nennt. Warum bin ich ein legendärer Fotograf? Ich würde profan sagen, weil ich über vierzig Jahre meditiere…“
  • Man muss einfach zu sich finden. Wenn man nicht zu sich findet, mit was will man denn dann etwas machen?“

Peter Lindbergh und Dr. Ulrich Bauhofer: Schönheit, Meditation und der Pirelli-KalenderVideo auf you tube: Transzendentale Gespräche. Produktion: Pure Awareness Films. Regie: Nicholai Fischer. Am 22.02.2018 veröffentlicht

 

Meditation für den Weltfrieden

Du meditierst. Du hast deine Erfahrungen mit der Stille gemacht.

Hast du jemals daran gedacht, dass du mit deiner Meditation in der Stille einen Beitrag zum Frieden auf der Welt leistet?

Ich war immer schon für den Frieden engagiert. Deshalb habe ich Politik und Soziologie studiert. In der 68er Studentenbewegung habe ich an meiner Universität politische Ämter übernommen. Was habe ich gelernt? Die Politik fördert den Frieden auf der Ebene von

Bla – Bla – Bla.

Ich bin eine praktische Frau. Also bin ich Meditationslehrerin geworden. Das ist mein Beitrag zum Weltfrieden.

Wie leistet die Meditation, also du mit deiner Meditation, einen Beitrag zum Weltfrieden?

In deiner Meditation löst du Stresse und Verspannungen auf. Die Stresshormone sind hinterher nicht mehr da, das Blut ist wieder basisch.

Dadurch wird der Teufelskreis der Aggressionen unterbrochen. Damit meine ich, dass Aggressionen normalerweise weitergereicht werden, oft an den Partner oder die Kollegen. Sie dienen als Blitzableiter. Hinterher sind die dann geladen, das Söpiel weitet sich aus.

Wenn du deine Aggressionen in der Meditation auflöst, unterbrichst du diesen Teufelskreis. Die Meditation macht dich freier im Kopf, klarer und sanfter.

Jetzt hast di wieder Luft, den Kollegen in der Firma oder den Angehörigen zuhause tolerant und offen zu begegnen.

Du bist wieder in der Lage, friedlich und freundlich auf die Mitmenschen zu reagieren.

Du kannst die Welt verbessern, wenn du dich selber zu einem besseren Menschen machst.

Meditiere für deinen Frieden.

Das ist dein praktischer Beitrag zum Weltfrieden.