Diese spezielle Zeit bietet spezielle Chancen

Was gibt es, was  DU  immer schon tun wollte, wofür du dir aber nie die Zeit genommen hast?“

Wir erleben gerade eine sehr spezielle Zeit.

Vielleicht hast du wenig Arbeit, Fußball geht nicht, Kneipe geht auch nicht, das Konzert geht auch nicht.

Na und?

Nutze jeden Tag, so wie er gerade ist und sei dankbar für alles Gute, was er dir anbietet. Vielleicht hast du jetzt die Möglichkeit, Dinge mal anders zu leben als sonst. Nutze das. Es ist Frühling mit Sonnenschein und dem Zwitschern der Vögel.

Und jeder Tag ist anders als der andere.

Wir haben Freitag. Heute beginnt das Wochenende.

Nimm jetzt Papier und Stift, schließe deine Augen und stelle dir die Frage:

„ Was gibt es, was ich immer schon tun wollte, wofür ich mir aber nie die Zeit genommen habe?“

Der erste Gedanke, der kommt, den schreibst du auf deinen Zettel.

Da ist er sicher bewahrt vor dem gewohnheitsgemäßen Zurseiteschieben und Vergessen.

Jetzt kannst du  DAS  machen oder planen, was du immer schon mal tun wolltest.

Wenn es gleich geht, fang gleich damit an.

Geht es nicht gleich, unternimmst du heute den ersten einleitenden Schritt.

Mit dem ersten Schritt kommt die Sache ins Leben.

Freue dich über die Chancen, die diese Zeit dir gibt und nutze sie!

Ostern lässt uns Hoffnung schöpfen

 

Gerade in dieser Zeit lässt Ostern uns Hoffnung schöpfen.

Es ist das Fest der Auferstehung aus allen Leiden, der Verklärung und Erleuchtung.

Vor der Osterfreude kommt jedes Jahr die Karwoche, die Zeit des Leidens im Kirchenjahr.

Erst danach feiern wir Ostern.

Da hat alles Leiden hat sich in Licht aufgelöst.

Was sagt uns das Osterfest, das höchste Fest im Kirchenjahr, in dieser besonderen Zeit?

Irgendwann geht alles Leiden vorbei, genau so wie alles Schöne vorbei geht.

  • Nimm das mit in deinen Tag.
  • Nimm deinen Blick weg vom Boden und schaue nach oben.
  • Schau nach vorne auf das Gute, was kommen wird.
  • Das stärkt deinen Mut

Was sicher ist:

auch die Zeit des Leidens oder der Angst geht vorüber wie alles im Leben.

Deshalb nutze heute schon jeden Grund zum Lachen und Fröhlichsein.

Nutze diese besondere Zeit der Muße!!!

Es wird Frühling und die Sonne scheint.

Lass die Sonne auch in deinem Herzen aufgehen und deinen Tag beleuchten.

 

Meditation im Formel-1-Zirkus

Im Moment hat Mercedes mit seinem Silberpfeil im Formel-1-Zirkus die Nase vorn. Der Wagen wurde in der Lenkung auf ein höheres Niveau entwickelt und ruft bei der Konkurrenz besorgte Gesichter hervor.

Was nutzt es, wenn die Technik immer besser wird, aber das Gehirn des Menschen, der die Technik steuert, sich nicht weiter entwickelt?“ wird oft gefragt.

Und?

Auch daran hat Mercedes gedacht, zumindest hat es der Fahrer Hamilton.

Die tz vom Freitag, dem 21.2.2020 in der Rubrik Sport, schreibt auf Seite 48:

… „ Hamilton: „ In diesem Winter habe ich beschlossen, mehr Pilates und Yoga in meine Trainingseinheiten einzubauen“, sagte der 35-Jährige der L´ Equipe.

Zudem habe ich viel mit Meditation gearbeitet.

Das ist etwas, womit ich mich früher nicht wirklich beschäftigt habe.

Aber ich habe das Gefühl, dass meine Psyche das gebraucht hat“, sagt der sechsmalige Weltmeister.“…

Na, dann haben wir ja hier den Glücksfall, dass sich Fahrzeug und Fahrer weiterentwickelt habe.

Meditation gibt es nicht nur für den Weltmeister.

Auch du kannst dabei sein!

Schaue nach vorn

Jeder, der Auto fährt,

jeder, der Fahrrad fährt, weiß,

wenn er in eine bestimmte Richtung schaut,

lenkt er automatisch dorthin.

 

Dieses Prinzip gilt immer.

Denke bitte daran.

 

Wenn du auf Probleme und Unglück schaust,

lenkst du dein Schicksal in diese Richtung.

Interessierst du dich mehr für Glück,

lenkst du deinen Alltag Richtung Glück.

 

Ein persisches Sprichwort sagt:

– Wer Dornen sät, erntet keinen Jasmin. –

Interessiere dich für Glück

und du wirst ganz viel Glück ernten.

Mit den Augen der Liebe

Gestern überrascht uns der erste Februar mit Sonnenschein und frühlingshaften

Temperaturen. Schneeglöckchen blühen ums Haus herum und die graugrünen

Rasenflächen sind übersät mit einem Teppich von Gänseblümchen.

Die Vögel zwitschern. Burschen in kurzen Hosen flitzen mit dem Fahrrad vorbei.

Die Kellner der Cafés tragen Stühle nach draußen und rücken sie in die Sonne.

Mit dem Frühling kommt Leben in die Stadt.

Ganz anders heute. Regen und Wolken legen einen feinen Grauschleier über die Stadt.

Die Menschen bleiben in ihren Häusern.

Wie kannst du an einem trüben Tag die Farbe und das Licht wieder hervorzaubern?

Du kannst dein Glücksgefühl doch nicht vom Wetter abhängig machen.

Lass die Sonne in deinem Herzen aufgehen.

Denke an etwas Schönes, etwas Liebes, spüre die Liebe in deinem Herzen.

Schau die Stadt an mit den Augen der Liebe.

Die Augen der Liebe verändern alles, bringen Licht in die Szenen.

Es ist, als würde deine Welt aus einem Bunker heraustreten ins Licht des Tages.

Alles, worauf dein liebevoller Blick ruht, wird hell und farbig.

Die Augen der Liebe verzaubern die Welt.

Und du fühlst dich gut.

Denn du bist im Fluss mit dem Leben um dich herum.

Wenn du im Fluss bist, kannst du mehr Glück in deinem Tag erleben.

Deine Augen der Liebe zaubern Licht und Farbe in die Welt und Lachen.

Du kannst wieder lachen. Lachen steckt an.

Verschenke dein Lächeln

Und die Menschen werden es dir danken

 

Meditation und der Schnee von gestern

19. 1. 2010

Es schneit. Als ich heute morgen die Augen öffne, tanzen vor meinem Fenster dicke weiße Schneeflocken vom Himmel herunter.

Ich lache laut. Mein Kinderherz freut sich.

Doch sehe ich keinen Schnee rund ums Haus. Nur auf den Dächern der Autos sind die Schneeflocken liegen geblieben.

Was für ein schönes Beispiel für alles in unserem Leben. Die Ereignisse purzeln in unseren Tag, und schon sind sie wieder weg.

Das Glück vergeht, das Leid vergeht.

Jeder Tag schenkt uns neue Herausforderngen und neue Wunder.

Wenn wir meditieren, verstehen wir das Leben besser.

Wenn wir das Leben besser verstehen, können wir es mehr genießen.

Wie wohltuend ist es, das los zu lassen, was sowieso schon vorbei ist.

Meditieren macht frei.

Es schafft auf eine wohltuende Weise immer wieder Platz auf unserer Festplatte.

So können wir unser Leben immer wieder neu genießen.

Wir leben intensiver, intensiver im Hier und im Jetzt.

„ Den Schnee von gestern“ fegt die Meditation zur Seite.

Und wie ein Kind freuen wir uns am frischen Schnee, der in dicken Flocken vom Himmel tanzt.

Die Heilige Nacht

Weihnachten,

das göttliche Kind wird in der Krippe geboren zu Bethlehem.

Bethlehem ist überall.

Das Kind, das in der Krippe liegt, das bist du.

Das Kind liegt in der Krippe ganz bloß.

So darfst auch du einmal alles vergessen, selbst deine Gedanken.

Du darfst dir bewusst werden, wer du wirklich bist.

Du darfst in die Stille gehen, verweilen im ewigen Hier und Jetzt.

Du brauchst es nicht zu verstehen.

Schließe die Augen, gehe in die Stille.

Du kannst die Geburt des göttlichen Kindes in dir erleben.

Der Chor der Engel in Bethlehem

sagt zu den Hirten: „ Fürchtet euch nicht“.

Bethlehem ist überall.

Erlebe deine Neugeburt in der Heiligen Nacht

und fürchte dich nicht.

Bethlehem ist überall.

Weihnachten, die Geburt des göttlichen Kindes in DIR

Zum Beginn des Advent fiel der erste Schnee,
Die Straßen der Stadt sind voller Menschen,
die für ihre Lieben Geschenke einkaufen.
Weihnachten ist das Fest der Liebe.

In unserer Meditation erleben wir eine andere Seite der Liebe.
Wir erleben eine innere Erfülltheit und Zufriedenheit,
ein Nachhausekommen in uns selber.
Unser stilles Glück können wir mit anderen teilen.

Es ist das Glück, das wir erleben
im Land der geschlossenen Augen;
wenn wir alles einmal loslassen können,
selbst unsere Gedanken.

Wir fallen in einen Zustand,
der in der Weihnachtsgeschichte beschrieben wird
als die Geburt des göttlichen Kindes in einer Krippe,
nackt und bloß.

Genau so gehen wir in die Erleuchtung,
in dem einfachsten Zustand des Bewusstseins
nackt und bloß wie das göttliche Kind,
selbst unsere Gedanken dürfen wir zurücklassen.

Das göttliche Kind wird in einem Stall geboren in einer Krippe,
das heißt, dass Rang, Namen, Ausbildung hintan stehen.
Das göttliche Kind will in jedem von uns geboren werden.
In dir, in dir und in mir.

Das ist das Fest der Liebe.
Das ist Weihnachten, die heilige Nacht auf Erden.

Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr wünscht von ganzem Herzen

Eure Franziska

Die Blätter fallen – lass sie los

November, die Zeit des Loslassens
Der Wind reißt die Blätter von den Bäumen
Sie tanzen durch die Lüfte
Vor deinem Blick ein Baum
am Boden ein kreisrunder Teppich goldgelber Blätter
Rascheln unter deinen Schritten

Das ist Loslassen

In jeder Meditation jeden Tag

Nur wer loslässt, hat die Hände frei

Lass deine Gedanken los wie Blätter im Wind
Werde frei, fühle die Leichtigkeit
Der Frühling wird kommen
und frische Blätter sprießen in deiner Seele

Meister Eckehart und die Meditation

 

Meister Eckehart und die Meditation

Wir in Deutschland haben einen ganz großen Meister der Meditation. Er lebte im Mittelalter und war Mitglied des Ordens der Dominikaner. Sein Name ist Meister Eckehart.

Sein Hauptanliegen war es, die Menschen aufzurufen, die Spiritualität ins tägliche Leben zu integrieren.

Das Wort Meditation kannte er nicht. Er rief die Menschen dazu auf, in sich zu gehen:

Nimm dich selber wahr, und wo du dich findest, da lass dich“.

Was hat Meister Eckehart damit gemeint?

Wir sagen dazu meditieren und loslassen.

Wir würden also seine Anweisung so formulieren:

„Schließe deine Augen und meditiere. Und was immer hochkommt an Gedanken und Gefühlen, das lass los“

Genau das tun wir in unserer Medtation. Wir schließen die Augen und nehmen das wahr, was wir dort finden. Was wir in uns finden, nennen wir Gedanken oder Gefühle. Sobald es uns auffällt, dass wir denken, lassen wir los. Wie schaffen wir das? Bei der Meditation, die ich unterrichte, benutzen wir ein kleines Hilfsmittel, das Mantra. Das Mantra hilft uns, die Gedanken zu vergessen und los zu lassen.Es hilft uns, immer wieder in die Stille zu finden.

Nimm dich selber wahr, und wo du dich findest, da lass dich“.

Quelle für das Zitat: Largier, Nikolaus (Hrsg.): Meister Eckhart: Werk II. Frankfurt am Main 1993 (BdM, Bd. 21), S.340.