Damit deine Ewigkeit dir nicht zu langweilig wird

Es ist Sonntag, der Tag der Ruhe zwischen den Tagen unseres hektischen Alltags. Und es regnet.
„So ist das Leben“ , sagen wir, „mal Regen und mal Sonnenschein. Und du weißt nie, was kommt!“
Damit dieses ständige Hin und Her nicht zu anstrengend wird, haben wir unsere Meditation. Was heißt das?
Wir können immer wieder ausruhen und aus dem Leerlauf in die Kraft gehen. Das schont unser Getriebe.
Aber geht es nicht um weit mehr als das?
In der Meditation können wir unser innerstes Energiefeld erleben und zwar dann, wenn wir die Grenzen unseres Körpers vergessen haben. Unser innerstes Energiefeld ist ewig und besteht aus Leben an sich; das heißt, aus nichts Konkretem. Das und dass wir es nicht sehen oder anfassen können, sollte in Zeiten des wlan selbsterklärend sein.
Welche Erleichterung kann uns dieses Wissen verschaffen?
Ganz praktisch: Satz 1: du bist ewig,
                          Satz 2: du bist Bewusstsein an sich; daraus folgt:
                          Satz 3: dieses ständige Auf und Ab des Lebens ist zum Genießen da, dafür, dass deine Ewigkeit dir nicht langweilig wird. Dieses ewige Hin und Her will dich unterhalten wie im Kino. 
Deshalb atmen wir manchmal in der Meditation unerwartet ganz tief durch. Weil wir uns plötzlich wieder frei fühlen und alles losgelassen haben. Jenseits des Verstandes haben wir wieder einmal begriffen, dass unsere innerste Natur Leben, Energie an sich ist, unabhängig von dem Theater außenrum.                
Dieses Erlebnis in der Meditation schenkt uns Sicherheit, schenkt uns das Gefühl von Freiheit.
Wir können das Außen wieder genießen.
 
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Aus dem Leerlauf in die Gänge schalten vermeidet Stresskrankheiten

Vorletzte Woche habe ich gelesen, dass die ´Toten Hosen´ ihr Sommerkonzert in München am Königsplatz urplötzlich absagen mussten, weil ihr Sänger einen Hörstürz erlitt. Ein Hörsturz ist eine Stresskrankheit, die unvorhergesehen über einen hereinbricht.

Diese Woche berichten die Medien über einen anderen Künstler aus der Musikszene. Jetzt hat David Garrett, der begnadete Geiger, alle Konzerte für das nächste Halbjahr abgesagt, auch das Konzert in München. Er müsse erst mal wieder gesund werden.

Wieso kann sowas den Künstlern passieren?

Weil sie gelernt haben, aus Druck heraus in ihre Höchstleistung zu gehen, anstatt aus der Ruhe in ihre Kraft. Wir wissen alle, dass selbst beim Auto man aus dem Leerlauf in die Gänge schaltet. Aus dem Leerlauf in seine Höchstleistung zu gehen, schützt auch unseren Körper. Jeden Tag aus der Ruhe in die Kraft zu gehen, das kann man lernen. Diese Technik nennen wir Meditation. Sie ist wichtig für eine lang dauernde gute Gesundheit.

Wenn Sie Menschen kennen, die sich jeden Tag in ihr Geschäftsleben werfen, als sei es ihr letzter Tag, dann bringen Sie Meditation ins Gespräch. Sagen Sie Ihnen, wie wichtig es ist, jeden Tag aus der Ruhe in die Kraft zu gehen für einen dauerhaften Erfolg und eine nachhaltige Gesundheit.

Franziska – Transzendenz mit Hesedenz –

Ostern

Ostern ist das größte Fest im Kirchenjahr. Es ist das Fest der Auferstehung und des ewigen Lebens. Es ist das Fest der Verklärung. Die Jünger haben Jesus in seinem Lichtkörper gesehen.

Jede tiefe Meditation gibt auch uns ein Gespür, einen Geschmack von Ostern. Wenn wir uns tief entspannen, lassen wir los. Die Spannungen und Lasten, die wir im Kopf, im Bauch, auf den Schultern und auf dem Herzen gespürt haben, lösen sich auf. Wir spüren wieder frische Luft, Freiheit und Leichtigkeit. In uns ist wieder Raum. Der leere Raum in uns wird licht und hell. Somit bringt uns jede Meditation ein Stück Ostern, nämlich das Licht, die Leichtigkeit und die Frische neuen Lebens.

Zeit der religiösen Toleranz

Letzte Woche gab es hier in München einen Block von zwei Feiertagen. Und zwar bestand er aus dem protestantischen Reformationstag am Dienstag, dem 31. Oktober und aus dem katholischen Fest Allerheiligen am Mittwoch, dem 1. November 2017. Egal, ob katholisch oder evangelisch, jeder hatte zwei Tage frei! Das hat es so zum ersten Mal gegeben.

Ein schönes Zeichen. Dieser Doppelblock von zwei Feiertagen hintereinander hat uns daran erinnert, dass vor Gott jeder gleich ist. Wir alle sind Kinder Gottes. Er liebt uns gleichermaßen, egal, ob wir evangelisch oder katholisch sind. Für mich steht fest: Gott schaut ins Herz und nicht auf die Religion!

Schauen wir noch weiter über den Tellerrand. Was uns Christen die Bibel, ist in Asien den Hindus die Bhagavad Gita.

Hier aus dem Kapitel vier, Vers 11, die Botschaft der Toleranz:

… ich habe keine Lieblinge. Jeder Weg, den ein Mensch zu mir einschlägt, ist mein Weg. Auf welche Weise auch immer ein Mensch sich mir nähert – ich vergelte Gleiches mit Gleichem. Wenn die Betreffenden mich als Vater oder Mutter behandeln, behandle ich sie als meine Kinder. Wenn sie mir als einem Gebieter dienen, akzeptiere ich ihre Dienste als ihr Herr. Wenn sie mich als ein Kind verehren, nähere ich mich ihnen als ein Kind. Jene, die sich nach mir sehnen, nach denen sehne ich mich. Jenen, die mich als Freund ansehen, bin ich Freund. Auch für jene, die mich als Feind empfinden, nähere ich mich als ein Feind. Alle Wege führen zu mir, der Göttlichkeit.“ ( Bhagavadgita, Aus dem Amerikanischen von Peter Kobe. Goldmann Arkana, München 2002, 4. Auflage)

Regelmäßiges Meditieren macht das Gehirn leistungsfähiger

OBJEKTspektrum: in der Ausgabe 05/2017 erschien der Artikel „Mensch 4.0 – Gestalter seines neuronalen Netzes“ ( S. 34 – 40). Die Autoren Melanie und Dietmar Wohnert argumentieren folgendermaßen:

Wir arbeiten immer effizienter und rund um die Uhr. Wir sind global vernetzt. Jetzt wird der Bremsschuh unser eigenes Gehirn, um dessen Entwicklung wir uns nicht gekümmert haben. Unser Denken ist nicht agil und entspricht nicht 4.0. Eine radikalte Erneuerung ist notwendig. Neue Denkautobahnen müssen gebaut werden. Dem stehen die alten Denkautobahnen entgegen. Wir kommen wir da raus? Stichwort: Neuroplastizität des Gehirns. Das heißt: Übe täglich das Neue. Dann bildet sich im Gehirn die neue Denkautobahn; neue neuronale Feuerungsmuster, die dann gelten bei fortwährendem Training und alte Wege ersetzen. Irgendwann ist das Neue das Gewohnte und automatisiert. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Wir brauchen einen Trainingsplan, um Bewusstheit zu kultivieren. Ständige Ablenkungen verhindern den Blick auf unsere Ressourcen und die Bewusstheit. Konkreter Vorschlag: Meditation. Sie ist Geistestraining pur. Der Schlüssel zum Erfolg liegt wie bei jedem Sport in der Regelmäßigkeit und Häufgkeit. Studien bestätigen, dass nach wenigen Wochen messbare Erfolge da sind. Schlagwort ´Continuous Improvement´. Nur kontinuierliches Arbeiten an uns selber bringt Erfolg.Schlagwort ´Welcome Change´. Begrüße die Veränderungen bei dir, die die Meditation dir ermöglicht; das neue Denken und Handeln, die neuen Erfahrungen. Führungskräfte als Enabler sind aufgefordert, die Programme einzuführen. Prognose der Autoren: IT-Unternehmen, die keine Programme zur Geistesentwicklung anbieten, werden früher oder später keine Bewerbungen mehr erhalten.

 

Friedliche Zeiten – auch während des Oktoberfestes

Viel zu viele in München sagen, das diesjährige Oktoberfest sei der ideale Ort, falls jemand Gewalt anwenden wolle unter weltweiter Beachtung.

Alle friedliebenden Menschen in dieser Stadt fragen sich: “ Was können wir tun? Sollen wir in dieser Zeit des Oktoberfestes lieber zuhause bleiben in Sicherheit?“

Das ist nicht genug! Wir sind aufgerufen, aktiv den Frieden in unserer Stadt zu stärken. Ein Mittel dafür ist die Meditation, allein oder gemeinsam mit mehreren.

Warum: Weil jede Meditation die Aggressionen bei dem, der meditiert, auflöst. Damit steigen Toleranz und Akzeptanz. Vielleicht können wir so den  Teufelskreis der Aggressionen in einem entscheidenden Moment unterbrechen. Und damit die Wahrscheinlichkeit für friedliche Wiesen vergrößern.

 

Meditation für den Frieden in München

seit dem Attentat in München hat sich hier alles geändert. Wir sind aufgewacht. Wir sind aufgerufen, den Frieden in unserer Stadt zu erhalten und wieder zu vertiefen.

Ich habe einmal Politik und Soziologie studiert. Dann bin ich Meditationslehrerin geworden. Das ist meine praktische Arbeit für den Frieden in der Welt. Seit vierzig Jahren helfe ich Menschen, die Aggressionen bei sich selber abzubauen. Wenn wir bei uns selber die Aggressionen täglich abbauen, können wir den Teufelskreis der Aggressionen von Mensch zu Mensch unterbrechen.

Bitte machen Sie sich das einmal klar bewusst. Helfen Sie mir, das bekannt zu machen und einen Beitrag für den Frieden in dieser Stadt ganz praktisch zu leisten.