Archiv der Kategorie: Was gerade bei mir los ist…

Wie auf einem fremden Stern?

Als Studentin der Politik und Soziologie reiste ich zu einem Studienaufenthalt während der Semesterferien nach Afrika. Ich wollte Entwicklungshilfsprojekte evaluieren.
Und dann kam ich mir vor wie auf einem fremden Stern:

In einem Gebiet herrschte Hungersnot. Die deutsche Entwicklungshilfe stellte den Afrikanern Saatgetreide zur Verfügung, damit sie ihre Felder bestellen könnten für eine neue Ernte.
Und!?
Die Afrikaner brauten bei der nächsten Beerdigung aus dem Saatgetreide Bier und feierten ein rauschendes Fest!

Auch bei uns komme ich mir manchmal vor wie auf einem fremden Stern!
Wann?
– Immer dann, wenn ich erlebe, dass sich Menschen für ihren Job verheizen bis zum Burnout.
– Immer dann, wenn mir jemand erzählt: „ In jungen Jahren wollte ich nichts auslassen. Das ging solange, bis meine Gesundheit ruiniert war. Jetzt bin ich krank und kann es nicht mehr ändern“.
– Immer dann, wenn Leute für ihren Ruhestand Geld zurücklegen, aber nicht im Geringsten daran denken, etwas in sich selber zu investieren, damit sie langfristig kraftvoll und gesund sind.

Klar, es ist wichtig, in reifen Jahren über genügend Mittel zu verfügen.

Deinen Ruhestand genießen kannst du aber nur, wenn du gesund und kraftvoll bist.

Die Meditation liefert dir dein tägliches Quantum an Ruhe und Entspannung. In der Ruhe liegt die Kraft. Sie liefert also Ruhe und Energie. Damit kannst du dich gut bei Kräften halten, egal wie der Tag daherkommt mit all seinen Herausforderungen.

Langfristig gesehen ist das Gold wert.

Gelassen bewältigst du deine Hausaufgaben jeden Tag. Und du baust dir etwas auf, wo du zuverlässig und auf Dauer jeden Tag Ruhe und Energie ernten kannst. Das schenkt dir langristig eine gelassene Stabilität.

Meditieren heißt, in sich selber investieren.

Jeden Tag werden die Nerven gebuttert. Gleichzeitig trainierst du dein Gehirn auf ein höheres Level für steigende Anforderungen im täglichen Leben.

Sag selber, ist also Meditation nicht die beste Vorsorge überhaupt?

Werbeanzeigen

Die Zeit der Ernte

Es ist Sonntag. Ein sonniger Sonntag, dessen Wärme wir noch einmal genießen, bevor der Herbst beginnt.

Die Zeit der Ernte.

Normalerweise schauen wir uns doch immer um, wo es für uns etwas zu holen gibt.

Was wäre, wenn die anderen mal bei uns ernten könnten?

Aber was gäbe es bei dir zu holen?

Was hättest du zu verschenken?

Deine Dankbarkeit!

Du wirst sehen, wie angenehm, wie leicht das Leben wird, wenn du die Menschen um dich herum deine Dankbarkeit ernten lässt für all das, was sie dir Gutes haben zukommen lassen.

Du magst einwenden: „Aber gestern war das nicht so toll, was zu mir rüberkam“.

Na und? Sei großzügig.

Erinnere dich daran, wie der Andere dir in der Vergangenheit weitergeholfen hat, wie er dir Freude bereitet hat. Vielleicht war er gestern nicht gut drauf? Vielleicht konnte er nicht mehr bieten?

Sei großzügig.

Lass den Anderen Dankbarkeit ernten für das, was er gut gemacht hat.
So gewährst du ihm die Chance, wieder auf seine Füße zu fallen.

Dankbarkeit zu zeigen, statt immer nur zu fordern, das verändert die Welt.

Dankbarkeit ist wie Öl für alle Beziehungen, seien sie geschäftlich, seien sie privat. Sie schmiert die Beziehungen, wenn sie ächzen und knirschen. Türen öffnen sich leichter.
Sie zaubert ein Lächeln in das Gesicht eines müden Menschen. Der atmet durch, und dann packt er es wieder an. Das, was im Stocken war, kommt wieder in Fluss.

Kommen wir zur Meditation.

Wie kann die Meditation uns helfen, Dankbarkeit zu empfinden und zu zeigen?

  • In jeder Meditation lösen sich die Stresshormone auf.
  • Die Säure im Blut wird abgebaut. Das Blut wird wieder basisch.
  • Praktisch heißt das, dass wir, wenn wir meditieren, unsere eigenen Aggressionen abbauen.
  • Wir kehren vor unserer eigenen Tür.

Dann sind wir zufrieden wie ein Baby und auch wieder offen und geduldig. Wir haben wieder ein Ohr für Andere.

Vielleicht haben wir dem Anderen die Meditation voraus? Vielleicht hat der keine Möglichkeit, seine Aggressionen so einfach abzubauen?

Unsere Dankbarkeit ist sehr einladend. Sie ebnet und glättet die Wege unter Menschen. Vielleicht kommen auf diesen geebneten Wegen unsere Lieben zu uns und helfen uns weiter. Dann hätte jeder etwas davon.

Dann wäre für jeden die Zeit der Ernte gekommen.