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Damit deine Ewigkeit dir nicht zu langweilig wird

Es ist Sonntag, der Tag der Ruhe zwischen den Tagen unseres hektischen Alltags. Und es regnet.
„So ist das Leben“ , sagen wir, „mal Regen und mal Sonnenschein. Und du weißt nie, was kommt!“
Damit dieses ständige Hin und Her nicht zu anstrengend wird, haben wir unsere Meditation. Was heißt das?
Wir können immer wieder ausruhen und aus dem Leerlauf in die Kraft gehen. Das schont unser Getriebe.
Aber geht es nicht um weit mehr als das?
In der Meditation können wir unser innerstes Energiefeld erleben und zwar dann, wenn wir die Grenzen unseres Körpers vergessen haben. Unser innerstes Energiefeld ist ewig und besteht aus Leben an sich; das heißt, aus nichts Konkretem. Das und dass wir es nicht sehen oder anfassen können, sollte in Zeiten des wlan selbsterklärend sein.
Welche Erleichterung kann uns dieses Wissen verschaffen?
Ganz praktisch: Satz 1: du bist ewig,
                          Satz 2: du bist Bewusstsein an sich; daraus folgt:
                          Satz 3: dieses ständige Auf und Ab des Lebens ist zum Genießen da, dafür, dass deine Ewigkeit dir nicht langweilig wird. Dieses ewige Hin und Her will dich unterhalten wie im Kino. 
Deshalb atmen wir manchmal in der Meditation unerwartet ganz tief durch. Weil wir uns plötzlich wieder frei fühlen und alles losgelassen haben. Jenseits des Verstandes haben wir wieder einmal begriffen, dass unsere innerste Natur Leben, Energie an sich ist, unabhängig von dem Theater außenrum.                
Dieses Erlebnis in der Meditation schenkt uns Sicherheit, schenkt uns das Gefühl von Freiheit.
Wir können das Außen wieder genießen.
 
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