Archiv des Autors: Hesedenz

Trinke die Milch, die vor dir steht

Sanskrit ist die älteste Sprache der Welt, die wir kennen.

In Sanskrit haben die Inder durch die Jahrtausende ihre heiligen Texte überliefert.

Das sind die Veden.

Unser Wort Wissen leitet sich her aus diesem Sanskritwort Veda.

In Plattdeutsch heißt bis heute: „ Ich weiß“ : „ Ik ved“.

Die Veden haben durch alle Zeiten bis in die Gegenwart

ihre Bedeutung in Indien behalten.

So kam es, dass ein Mann zu Brahmananda Saraswati kam

und ihm eine Frage nach dem höchsten Wissen, nach den Veden, stellte.

Von Brahmananda Saraswati haben wir diese wunderbare Meditation,

die ich seit 1973 weitergebe und unterrichte.

Für diese Meditationsmethode,

die uns moderne westliche Menschen immer wieder in die Stille und Heilung führt,

bin ich ihm zutiefst dankbar.

Der Mann kam also zu ihm und stellte ihm die Frage:

Verehrter Meister, was ist die Essenz des Wissens,

was ist die Essenz der Veden?“

Brahmananda Saraswati antwortete:

Trinke die Milch, die vor dir steht“.

Mein meditierender CD-Player

Mein tragbarer CD-Player steht seit Jahren auf einem weichen, schiefen, unsicheren Untergrund.

So ist er hin und wieder nach hinten gerutscht,

wo er dann wirklich in die Schieflage kam.

Aber ganz brav spielte er die CDs ab.

Vor ein paar Wochen hörte er plötzlich auf, CDs zu spielen.

Ich stellte ihn auf den Schreibtisch, gab ihm einen festen Boden unter die Füße.

Aber auch auf dem Schreibtisch stehend spielte er nichts mehr ab.

Ich ließ ihn einen Tag dort ruhig stehen.

Er spielte keine CDs mehr ab.

Ich ließ ihn eine Woche still stehen, ohne Erfolg.

Nach ein paar Wochen gedachte ich, ihn zu entsorgen und mir einen neuen zu kaufen.

Ich dachte: `Gib ihm noch eine Chance´.

Und o Wunder,

in der Zwischenzeit ist er in die Ruhe gegangen, hat wohl mit mir meditiert.

Er hat seine innere Balance wieder gefunden.

Jetzt spielt er jede CD wieder gern und zuverlässig.

Mach es wie mein CD-Player:

Erhole dich von den Schräglagen des Business und des Tages

in der Ruhe der Meditation.

Die tiefe Ruhe in der Meditation und das Loslassen der Tagesereignisse

lassen dich die Entspannung erfahren.

Du pendelst dich wieder in deiner Balance ein.

So findest du ganz von selber dein inneres Gleichgewicht.

Mit frischer Kraft und kreativen Ideen

kommst du aus deiner Meditation zurück in deinen Tag.

Und schon macht dir deine Arbeit wieder Spaß.

Du hast Lust, die Dinge anzupacken und zu regeln.

„Wer nach außen schaut, träumt; wer nach innen schaut, wacht auf“ – C.G.Jung

„Deine Vision wird nur dann klar,

wenn du in dein eigenes Herz schaust.

Wer nach außen schaut, träumt.

Wer nach innen schaut, wacht auf.“

von Carl Gustav Jung.

Meditiere und gehe in die Stille,

bis die Wellen sich gelegt haben und du klar siehst.

Meditiere und erwache in die Wirklichkeit reinen Bewusstseins.

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein

„ Über den Wolken

muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,

blieben darunter verborgen.

Und dann würde,

was uns groß und wichtig erscheint,

plötzlich nichtig und klein “. (Reinhard Mey)

Was das Lied von Reinhard Mey besingt,

erlebst du es in deiner Meditation.

Steige auf mit dem Flugzeug der Meditation.

Erlebe, dass die Sicht wieder frei wird.

Steige auf über die Wolken

und erlebe Freiheit ohne Gedanken.

Jetzt weißt du wieder:

Ich bin ich!

Ich bin nicht meine Gedanken, sondern ich habe Gedanken.

Ich bin nicht meine Gefühle, sondern ich habe Gefühle.

Ich bin es, der diese Gefühle produziert.

Damit rücken die Sorgen und Ängste etwas ab.

Je mehr sie wegrücken, desto kleiner werden sie.

Sobald deine Sicht wieder frei ist,

ist dein Herz erlöst aus den Fesseln der Gedanken.

Du kannst wieder entspannt durchatmen

und dich auf die Lösungen fokussieren.

Fokussiere dich ausschließlich auf die Lösungen,

auf die Lösungen der Herausforderungen deines Alltags.

Nach deiner Meditation magst du sie entspannt und mit frischer Kraft anpacken.

Wie schon Reinhard Mey singt:

„ Über den Wolken

muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Alle Ängste, alle Sorgen,

Sagt man, blieben darunter verborgen.

Und dann würde,

was uns groß und wichtig erscheint,

plötzlich nichtig und klein “.

Power statt Verschleiß

Am 13. August 2021 erreichte mich diese Email:

„ Liebe Franziska,

nach unserer Meditation hat sich etwas sehr Entscheidendes geändert:

ich habe im rechten Knie keine Schmerzen mehr.

Da ich die Zusammenhänge verstehe, ist das sensationell.

Außerdem habe ich auf einer großen fünftägigen Bergtour gemerkt,

dass ich wieder trittsicher bin. Ich vertraue mir und meinen Fähigkeiten wieder.

Und das sieht man gleich am Ergebnis. Sensationell.

Dachte, das wird dich freuen! Liebe Grüße von C.“

Power statt Verschleiß

Je mehr du arbeitest, aktiv leistest, desto wichtiger ist es,

dies durch Ruhe wieder aus zu gleichen.

Alles geht gut, solange du die Anstrengungen tagsüber ausgleichst

durch tiefe Entspannungin der Meditation

und täglich deine Batterien wieder auflädst.

Du stellst dich mit Frische und Leichtigkeit den Herausforderungen

deines Lebens und wirst wachsen an Stärke.

Egal, was dir gerade um die Ohren saust und egal, wie du dich fühlst,

gehe in die Meditation und erlebe tiefe Ruhe, erlebe Stille.

Tanke jeden Tag neue frische Kraft und stürze dich so bestens vorbereitet

in die Abenteuer des Geschäftslebens.

Power statt Verschleiß

Hier die Worte des Ski- und Surflehrers Gert.

Er bedankt sich in seiner Rezension bei mir und schreibt:

„ …Das beste Beispiel ist vielleicht,

dass sich mein Surfen trotz fehlendem Training

auch wie von selbst und plötzlich um einiges verbessert hat.

Ich denke es liegt an der Klarheit in meinem Kopf. ..“

Packe den Stier bei den Hörnern

Aus meinen Träumen erwachend

nimmt mich die Wirklichkeit

oder das, was darunter liegt.

Und siehe da,

goldene dynamische Stille,

Glückseligkeit pur,

ein einziger Lichtkörper.

Nichts, was unterschieden werden könnte.

Erst hinterher weiß ich, wer und wo ich bin. (30.11.2010)

In deiner Meditation hast du es erlebt:

du bist reines Bewusstsein an sich.

Das ist deine Plattform aus reinem Sein,

auf der sich die Bilder deines Lebens abspielen.

Gerade jetzt in diesem Moment

sind diese Bilder deine Gedanken, deine Gefühle.

Sie wechseln ständig; nichts, was eine sichere,

immer verlässliche Plattform für dein Leben sein kann.

Wer würde schon sein Leben aufbauen wollen auf einem Untergrund,

der ständig in Bewegung ist, der sich ständig verändert?

Du brauchst also noch etwas Stabiles.

Meditiere, erlebe die tiefe Stille in dir, das Bewusstsein deiner Selbst,

das dir einen Boden unter die Füße gibt.

Danach gehe in deinen Tag und erledige das,

was der Tag von dir verlangt.

Wenn die Erde unter dir zittert,

weil mal wieder dieses oder jenes passiert ist im Leben,

dann erinnere dich:

´Tief in mir gibt es diesen Bereich der unantastbaren Stille,

des Absoluten.

Dort kann ich Ruhe und Kraft tanken´.

Meditiere jeden Tag,

erlebe die tiefe Stille in dir, das Bewusstsein deiner Selbst,

das dir einen Boden unter die Füße gibt.

Auf dieser stabilen Grundlage

kannst du deine täglichen Herausforderungen bewältigen.

So wie der Chef einer großen Steuerkanzlei zu mir gesagt hat:

Bevor ich meditiert habe, habe ich gesagt:

„ Es müsste etwas getan werden“ .

Heute gehe ich aus meiner Meditation in den Tag und packe es an! “

Schon Äskulap sagte:„ Erst das Wort, dann die Pflanze, zuletzt das Messer “

Asklepios, den die Römer Äskulap nannten, ist der griechische Gott der Heilkunst und der Medizin.

Er hat eine menschliche Mutter, und sein Vater ist Apollo.

Also ist er halb Mensch, halb Gott.

Wir kennen seinen Namen noch heute. Vor jeder Apotheke steht der ´ Äskulapstab´ als Symbol der Heilkunst. Es ist ein Stab, um den sich eine Schlange windet.

Wir als Meditierende können den Äskulapstab interpretieren als die an der Wirbelsäule aufsteigende Kraft der Kundalini.

Von Äskulap ist das Sprichwort überliefert:

Erst das Wort, dann die Pflanze, zuletzt das Messer “.

Mit dieser Anweisung stellt er eine klare Reihenfolge auf, wie ein Arzt vorgehen sollte:

Erst das Wort, dann die Pflanze, zuletzt das Messer “.

Wir als Meditierende wissen um die Weisheit dieser Reihenfolge.

Auch wir nehmen zuerst das Wort

Wir meditieren mit unserem Mantra und zwar täglich.

So setzten wir ´das Wort´ an die erste Stelle, wenn es um unsere Gesundheit geht.

Täglich wenden wir ´das Wort´ an, um tief in die Stille zu gehen und Kraft zu tanken.

Davon profitieren unsere Gesundheit und unser Immunsystem,

und wir folgen der uralten Weisheit, die schon Äskulap in der Antike so formuliert hat:

Erst das Wort, dann die Pflanze, zuletzt das Messer “.

Meditation und die Zistrose

Meine Lieblingsinsel ist Capri,

die herrliche Insel im Mittelmeer im Golf von Neapel.

Dort habe ich mich auf den ersten Blick verliebt in die Zistrose

wegen der Schönheit ihrer Blüten und wegen ihres lieblichen Duftes.

Sie wächst wild und schmückt die zum Meer abfallenden Hänge.

Die Zistrose zog mich magisch an.

Ich spürte, das ist eine ganz besondere Blume,

ein ganz besonderer Busch.

Wieder zuhause las ich im Internet, dass die Zistrose bereits in der Antike sehr beliebt war als heilkräftiger Tee.

Also habe ich mir den Zistrosentee bestellt.

Ja, der hat Charakter,

hat einen unverwechselbaren aromatischen Geschmack.

Im Mai diesen Jahres bekam ich eine Email, in der es hieß,

das Zistrosen-Präparat „Cystus 052“ helfe hervorragend als Vorbeugung gegen eine C -Infektion.

In der Email wurde zitiert aus „ WB – Wochenblick, Die Neue Zeitung aus Oberösterreich“ vom 10. Mai 2021.

Da war sie also wieder in meiner Aufmerksamkeit,

meine geliebte Zistrose.

Von einem Meditierenden bekam ich folgenden Text aus dem Kräuterbuch:

„ Die Kräuter in meinem Garten“

von Sigrid Hirsch & Felix Grünberger,

Narayana Verlag 2016. Seite 755:

Magisches:

Über die Zistrose kam es im Olymp zum Streit,

denn lange konnten sich die Götter nicht über ihre Heilwirkung einigen.

Die Göttinnen beanspruchten die Zistrosen wegen ihrer schönen Blüten und ihres wunderbaren Duftes für sich.

Der kriegerische Ares aber wollte sie in sein Marschgepäck aufnehmen.

Das Harz auf den Blättern sollte den verwundeten Kriegern die Wunden heilen.

Da meldete sich die Zistrose zu Wort und versprach, beides zu tun:

zu verschönern und zu heilen.“

Also bewirte ich jeden, der hier bei mir meditiert, mit Zistrosentee

für die Gesundheit und das Wohlbefinden in dieser Zeit.

Meditation, das unsichtbare Fundament, auf dem dein Tun ruht

Die Meditation ist das Fundament, auf dem das Gebäude deiner Taten ruht.

Du siehst das Fundament nicht,

aber es trägt das ganze Haus.

Je größer die Herausforderungen sind,

die jeden Tag an uns heran treten,

je höher der Turm unserer Taten hochragt,

desto tiefer muss das unsichtbare Fundament in die Erde reichen.

Jeden Tag leisten wir bis zu unserem Limit.

Gleichen wir unsere Aktivitäten aus

durch die tiefe Ruhe und Stille der Meditation,

geht die Rechnung auf.

Wir können uns verausgaben bis zur Erschöpfung,

solange wir danach meditieren und jede Anstrengung

durch die tiefe Ruhe der Meditation ausgleichen.

Dann gilt, durch den Wechsel von Aktivität und Ruhe

werden wir stärker, wachsen wir .

Meditation nach einer C – Impfung

Letzten Samstag kommt ein Neuanfänger zu seinem Meditationskurs und sagt:

„ Heute konnte ich nicht mit dem Auto kommen. Ich habe mich gestern am Freitag gegen Covid impfen lassen. Seit der Impfung ist mir schwindelig. Und ich habe starke Muskelschmerzen und kann den einen Arm nicht heben.“

Ich antworte: „ Dann ist es ja wunderbar, dass wir gerade heute unseren Meditationskurs haben. Wollen wir mal sehen, wie es dir nach unserer Meditation geht.“

Wie beenden wir das Seminar mit einer schönen langen Meditation.

Gespannt schaue ich ihn an.

Er sagt: „ Der Schwindel ist völlig weg. Mein Kopf ist wieder frei. Ich sehe klarer. Die Muskelschmerzen spüre ich fast überhaupt nicht mehr und den Arm kann ich wieder heben.“

Also lade ich auch dich ein, gerade jetzt in diesen Zeiten etwas für deine Gesundheit zu tun.

Lass Geist und Körper ausgiebig in dieser tiefen Stille, in diesem Frieden der Meditation baden und daraus die Kraft schöpfen für deine Gesundheit und dein Wohlergehen.