Neue Datenautobahnen ins Gehirn durch regelmäßige Meditation


Ein promovierter IT-ler, der bei mir die Meditation gelernt hatte, brachte mir eines Tages eine IT-Fachzeitschrift mit und zwar Objektspektrum, Ausgabe 5 / 2017.

Zu meinem großen Erstaunen erschien in dieser Nummer ein sechsseitiger Artikel darüber, warum es für einen IT – ler heutzutage nötig ist, die Meditation zu erlernen.

Die Autoren führen aus, da die IT immer komplexer werde, sei es höchste Eisenbahn für den IT – ler, sein Gehirn weiter zu entwickeln zu neuen Höchstleistungen. Sonst bleibe er eines Tages auf der Strecke aufgrund seiner überholten Denkstrukturen. Ein riesiges Entwicklungspotential liege in unserem eigenen neuronalen Netz. Sie erläutern:

Durch die neuronale Plastizität des Gehirns können wir in jedem Alter unser eigenes neuronales Netz weiter entwickeln und neue Denkstrukturen anlegen.

Die Autoren erklären wunderbar, warum man regelmäßig, also täglich, meditieren muss:

Weil die alten Datenautobahnen, an die das Gehirn gewöhnt ist, sehr schwer durch neue zu ersetzten sind und die neuen Denkautobahnen zur Gewohnheit werden müssen.

Sprich die neuen Trampelpfade für unser Denken werden erst dann zu nachhaltigen Datenautobahnen für unser Gehirn, wenn wir ein regelmäßiges Geistestraining betreiben.

Das Gehirn will genau so regelmäßig trainiert werden wie jeder andere Muskel.

Das ist der Grund, warum die Meditation eine Sache für das Leben ist,

weil wir durch tägliches meditieren die Leistungen unseres Gehirns immer weiter verbessern können, weiter, immer weiter.

Das ist auch bitter nötig, damit wir flexibel auf die ständig wechselnden Herausforderungen des Lebens reagieren können und ständig weiter lernen; egal wie alt wir sind.

Es gibt seit vielen Jahren weltweit unzählige wissenschaftliche Untersuchungen, die der Meditation schon nach kurzer Zeit messbare Erfolge bestätigen.

Es lohnt sich also, täglich zu meditieren.

Der Hammer für mich ist jedoch, dass die Autoren die Führungskräfte in den Firmen auffordern, mit gutem Beispiel voran zugehen und als erste die Meditation zu erlernen.

Artikel:

Mensch 4.0 Gestalter seines neuronalen Netzes

Objektspektrum 05/ 2017, Seite 34 – 40 . Autoren: Melanie und Dietmar Wohnert

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