„Mama, wo sind denn hier die Berge?“


Das fragte mich eines meiner Kinder, als wir mit dem Umzugswagen in München eintrafen. Ich fing an zu weinen.
Sechs Jahre hatten wir in Garmisch-Partenkirchen gewohnt, einer Traumkulisse. Jeden Tag die Alpspitze vor den Augen.

Und plötzlich wohnten wir mitten in der Großstadt mit der damals sechsspurigen Leopoldstraße vor der Haustüre.

München eroberte mein Herz im Sturm.

Es konnte nicht die Berge bieten, stellte sich jedoch als äußerst kommunikativ heraus. Die Menschen, denen ich mit meinen kleinen Kindern auf der Straße oder in der U-Bahn begegnete, waren offen, freundlich und sehr hilfsbereit. Das fiel mir sofort auf.

Ich erinnerte mich an die Worte unseres Hausarztes in Garmisch- Partenkirchen:
„ Hier am Ort wohnen viele ältere Leute, die aus dem Ruhrpott oder der Frankfurter Gegend zugezogen sind. Ein Leben lang haben sie geschuftet und viel Geld verdient, um es später mal besser zu haben. Sie kaufen sich ein Haus oder eine Wohnung mit Ausblick auf die Traumkulisse der Berge und ziehen nach dem Arbeitsleben hierher. Ihre Probleme nehmen sie mit. Was passiert? Nach der ersten Euphorie zieht der Alltag ein. Das Paradies verliert mit der Zeit seinen Glanz, wird gewöhnlich. Und dann werden diese Menschen unzufrieden und mürrisch“.

Was lernen wir daraus?

Die Erfüllung eines Wunsches macht dich glücklich für den Moment.

Dann gehen die Verwicklungen los oder neue Probleme erscheinen.

Du brauchst etwas, was dich fröhlich und zufrieden macht unabhängig von deiner Umgebung, sei es die Großstadt, seien es die Berge.

Da hilft die Meditation.

Deine Meditation löst jeden Tag die Stresshormone im Blut auf.

Und dein Gehirn schüttet beim Meditieren Glückshormone aus.

Warum auf den Urlaub oder die Rentenzeit warten, wenn du ab sofort täglich etwas für dein Wohlbefinden tun kannst?

Stell dich auf deine eigenen Füße.

Erwarte nicht, dass andere dich glücklich machen,

sondern nimm dir Zeit für dich selber, für deine Gesundheit und dein Glück.

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3 Antworten zu “„Mama, wo sind denn hier die Berge?“

  1. Liebe Franziska,
    das ist ein wunderschöner und weiser Text – herzlichen Dank.
    Ich habe selbst die Erfahrung gemacht: wenn man auch an das andere Ende der Welt reist, seine Probleme nimmt man trotzdem mit, sie bleiben nicht zuhause.
    Alles Liebe,
    Annika

  2. Danke dir, liebe Annika.
    Stell dir vor, per Mail bekam ich soeben von einem Mann, der weiter weg wohnt, ein dreifaches danke, weil ihm durch den Beitrag ein Licht aufgegangen ist!

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