Mit der Meditation hoch hinaus

Die Meditation ist wie eine Fahrt im Heißluftballon: Wir entspannen und können loslassen.

Mit dem Loslassen werfen wir unnötigen Ballast ab. Das räumt auf, macht uns lebendig und leicht. So steigen wir hoch über das Tagesgeschehen.

Solange wir am Boden sind, ganz nah am Objekt, können wir trotz aller Anstrengung keinen Überblick gewinnen.

Wie sollen wir da zukunftsträchtige Entscheidungen fällen?

Mit etwas Abstand wird die Sicht klarer. Wir sehen wieder das Ganze. Von oben gesehen fallen die Dinge an ihren Platz.

Der Perspektivenwechsel zeigt uns ein neues Gesamtbild.

Die Ruhe und Entspannung machen den Kopf frei für Lösungen. Auf einmal wird uns klar, worum es geht bei dem Ganzen. Automatisch spuckt es kreative Ideen aus.

Jetzt wissen wir

– wie wir eine Situation lösen können,

– wie wir ein Ziel ansteuern können,

– wie wir scheinbar Unvereinbares auf einen Nenner bringen können,

– wie wir bei all dem auch noch Spaß haben können.

Denn was nutzen die äußeren Dinge, wenn wir uns nicht daran erfreuen können?

Sobald der Kopf frei ist und das Herz ruhig, können wir uns an all dem freuen, was unser Leben uns bietet. Dann sind wir glücklich mit dem, was wir haben und schätzen es wert.

Der Wertschätzung folgt die Dankbarkeit. Der Dankbarkeit folgt die Zufriedenheit. Zufriedenheit und Dankbarkeit sind gut für unsere Gesundheit.

So verhilft uns die Meditation zu einem entspannten und glücklichen Alltag.

Das wiederum gefällt den Menschen um uns herum und ist ein Erfolgsfaktor.

 

 

 

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„Nachts, wenn alles schläft, solltest du bei mir sein.“

Diesen Song sang Howard Carpendale am letzten Samstagabend in einer Schlagersendung im Fernsehen.

Erstaunlicherweise hallt dieses Lied in mir nach. Es ist als würde ich in der Stimme des Sängers eine andere Stimme vernehmen, die dieses Lied extra für mich direkt in mein Ohr und ins Herz singt. Es ist keine menschliche Stimme. Darum geht es ausnahmsweise mal nicht.

Es ist eine Stimme aus der Zeitlosigkeit, aus der Ewigkeit.

Nachts, wenn alles schläft, solltest du bei MIR sein.“

Klar!

Tagsüber leben wir unseren Alltag mit Pflicht und Kür. Der Tag ist unsere Spielwiese.

Anders ist es nachts, wenn wir schlafen.

Nachts schließen wir die Augen, stellen die Wahrnehmung der Außenwelt ein. Im Tiefschlaf gibt es keinen Alltag und keine Erinnerung daran. Hier sind wir ohne unser Bewusstsein, ohne unsere Gedanken.

Im Tiefschlaf sind wir frei und haben viel Zeit.

Also könnten wir wenigstens nachts im Tiefschlaf eintauchen in unsere Ewigkeit, in das Licht Gottes.

Nachts, wenn alles schläft, solltest du bei MIR sein.“

Die Unterteilung eines Tages in Tag und Nacht hat für mich nie Sinn gemacht. Wofür soll ich mich ein Drittel des Tages in die Bewusstlosigkeit begeben? Könnte ich in der Zeit nicht das erleben, was es nur in der Nacht zu erleben gibt?

Nachts, wenn alles schläft, solltest du bei MIR sein.“

Jetzt geht mir auf, was es nur nachts zu erleben gibt!

Schlagartig verstehe ich den Sinn der Bewusstlosigkeit des Tiefschlafs:

Nur wenn wir das Bewusstsein unseres Körpers und der Welt, in der wir leben, verloren haben, können wir uns an unsere ewige Heimat erinnern.

Wir weilen vielleicht dort, wo wir unseren Ursprung haben und erholen uns vom Erdenstress. Wir können Gott nahe sein – ganzheitlicher als tagsüber.

Und warum weiß ich dann nichts davon?

Sobald wir zurückkommen, fangen unsere Gedanken wieder an zu laufen. Wir sitzen im Traumkino. Und wie es im Kino so ist, du schaust auf die Leinwand und vergisst alles andere.

Nachts, wenn alles schläft, solltest du bei MIR sein.“

Mir fällt ein, dass ich so etwas Ähnliches schon mal gehört habe vor langer Zeit.

Während meiner Ausbildung zur Meditationslehrerin lernte ich, dass zum Zustand der Erleuchtung die Fähigkeit gehört, nachts im Schlaf bei Bewusstsein zu sein.

Auf diesem Kurs haben Leute aus aller Welt von ihren tiefen Meditationserfahrungen erzählt. Oft haben sie dann am Mikrophon die Frage gestellt, ob sie vielleicht schon erleuchtet seien.

Zurück kam von indischer Seite immer die gleiche Gegenfrage:

Bist du nachts im Schlaf innerlich wach”?

Dieses Kriterium konnte keiner der Fragesteller erfüllen.

Nachts, wenn alles schläft, solltest du bei MIR sein.“

Und jetzt kommt das Thema zu dir, lieber Leser!

Es erinnert alle, die diese Worte lesen, an das, was der Tiefschlaf auf höchstem Level sein kann!

Die Meditation lehrt dich die Weisheit der Bäume

Der Tag scheint hell und golden.
Die Blätter segeln von den Bäumen.
Sie rascheln unter meinen Schritten.

Ach, ihr Blätter,
könntet ihr nicht an den Bäumen verbleiben,
dass sie im Winter weniger kahl dastehen?

Jedoch…

Wenn der Frühling kommt,
und an den Zweigen neue Blätter treiben,
jauchze ich über das frische Grün,
die Farben des Frühlings.

Ach, hätte ich doch die Weisheit der Bäume!

Könnte ich zu gegebener Zeit
einfach das gehen lassen,
was auf mir lastet.

Könnte ich tief in mir wissen wie ein Baum,
dass nach der Zeit des Winters
alles wieder zu mir kommt,
was zu mir gehört,
neu, frisch und grün.

Ich würde mir leichter tun im Leben.

Ich könnte alles loslassen dann,
wenn es sowieso geht,
und mich freuen wie ein Kind ,
wenn es im Frühling wiederkehrt
frisch, saftig und grün

Die Meditation lehrt dich die Weisheit der Bäume,

Sie lässt dich erleben, wie loslassen geht,
wie du alles vergessen kannst,
selbst die Gedanken.

Wenn du die Augen schließt,
ist es Herbst.
Deine dürren Blätter fallen.

Nach der Meditation
öffnest du deine Augen.
Und siehe da, es ist Frühling.
Die Musik ruft zum Tanz um den Maibaum.

Die Welt ist wieder jung.

Der Zauber des Anfangs.

Im Handstand die Treppe hoch

Dieses Jahr, am 19. September wäre mein Papa hundert Jahre alt geworden.

Im Gegensatz zu mir war er sehr sportlich. In seiner Jugend war er Kugelstoßer und Ringkämpfer im Schwergewicht.

Als kleines Mädchen saß ich sonntags beim Ringkampf in unserem Dorf im Saarland als Zuschauer in der ersten Reihe und habe gebibbert, dass der Papa gewinnt.

Als ich noch kleiner war, hat er meinen kleinen Bruder und mich so in Bett gebracht:
Er ging in den Handstand, sagte: “ Haltet euch an meinen Beinen fest“, und hat uns im Handstand die Treppe hochgetragen Richtung Bett.
Im Handstand.

In jungen Jahren war er Soldat im Russlandfeldzug gewesen, mit schockierenden Erlebnissen, die er nicht vergessen konnte.

Mein Papa hielt weder etwas von Kunst, noch von Kultur, weder von Bildung, noch von Wissenschaft. Er las nie ein Buch.
Es liegt auf der Hand, dass ich ihn bei meiner Berufswahl nicht um seinen Rat gefragt habe.

Und doch war er einer der allerersten, die bei mir meditieren gelernt haben nach Abschluss meiner Ausbildung zur Meditationslehrerin.
Wie war das möglich?

Ich hatte es mir in den Kopf gesetzt, ihn in die Meditation einzuweisen.

Als ich ihn in ein vorbereitendes Gespräch über Meditation verwickeln wollte, fielen ihm die Augen auf Halbmast.
Noch heute bin ich stolz darauf, dass ich blitzschnell meine Taktik ändern konnte.
Ich sagte einen einzigen Satz: „ Papa, die Meditation ist gut für die Gesundheit.“
Er sagte: “ Ja?“
Ich erwiderte: “ Dann fangen wir sofort an!“

Dieser gestandene Mann folgte meiner Schritt-für-Schritt Einweisung in die Meditation mit der gleichen Aufmerksamkeit und Hingabe wie seinem Training beim Sport. Er hat alles genau so gemacht, wie ich es angesagt habe.

Er transzendierte sofort. Spontan erlebte er seine erste tiefe Meditation.

Meditieren hat sein Leben verändert. Es half ihm, über seine Erlebnisse als Soldat im Russlandfeldzug hinweg zu kommen.
Das Lachen kehrte in sein Leben zurück.

Die Meditation hat endlich ein bisschen Frieden in sein Leben gebracht.

Nach der Einführung meines Papa wusste ich: Diese Meditationsmethode funktioniert!!
Du musst nicht daran glauben oder etwas davon halten.
Du musst es nur ordentlich bei mir lernen.
Das hat mir für alle Zukunft eine ungeheuerliche Bestätigung für meinen Beruf und für die von mir gelehrte Meditationsform geschenkt.

Ich bin die Richtige für alle Skeptiker!

Meinem Papa bin ich dankbar für diese Feuerprobe.

Die Zeit der Ernte

Es ist Sonntag. Ein sonniger Sonntag, dessen Wärme wir noch einmal genießen, bevor der Herbst beginnt.

Die Zeit der Ernte.

Normalerweise schauen wir uns doch immer um, wo es für uns etwas zu holen gibt.

Was wäre, wenn die anderen mal bei uns ernten könnten?

Aber was gäbe es bei dir zu holen?

Was hättest du zu verschenken?

Deine Dankbarkeit!

Du wirst sehen, wie angenehm, wie leicht das Leben wird, wenn du die Menschen um dich herum deine Dankbarkeit ernten lässt für all das, was sie dir Gutes haben zukommen lassen.

Du magst einwenden: „Aber gestern war das nicht so toll, was zu mir rüberkam“.

Na und? Sei großzügig.

Erinnere dich daran, wie der Andere dir in der Vergangenheit weitergeholfen hat, wie er dir Freude bereitet hat. Vielleicht war er gestern nicht gut drauf? Vielleicht konnte er nicht mehr bieten?

Sei großzügig.

Lass den Anderen Dankbarkeit ernten für das, was er gut gemacht hat.
So gewährst du ihm die Chance, wieder auf seine Füße zu fallen.

Dankbarkeit zu zeigen, statt immer nur zu fordern, das verändert die Welt.

Dankbarkeit ist wie Öl für alle Beziehungen, seien sie geschäftlich, seien sie privat. Sie schmiert die Beziehungen, wenn sie ächzen und knirschen. Türen öffnen sich leichter.
Sie zaubert ein Lächeln in das Gesicht eines müden Menschen. Der atmet durch, und dann packt er es wieder an. Das, was im Stocken war, kommt wieder in Fluss.

Kommen wir zur Meditation.

Wie kann die Meditation uns helfen, Dankbarkeit zu empfinden und zu zeigen?

  • In jeder Meditation lösen sich die Stresshormone auf.
  • Die Säure im Blut wird abgebaut. Das Blut wird wieder basisch.
  • Praktisch heißt das, dass wir, wenn wir meditieren, unsere eigenen Aggressionen abbauen.
  • Wir kehren vor unserer eigenen Tür.

Dann sind wir zufrieden wie ein Baby und auch wieder offen und geduldig. Wir haben wieder ein Ohr für Andere.

Vielleicht haben wir dem Anderen die Meditation voraus? Vielleicht hat der keine Möglichkeit, seine Aggressionen so einfach abzubauen?

Unsere Dankbarkeit ist sehr einladend. Sie ebnet und glättet die Wege unter Menschen. Vielleicht kommen auf diesen geebneten Wegen unsere Lieben zu uns und helfen uns weiter. Dann hätte jeder etwas davon.

Dann wäre für jeden die Zeit der Ernte gekommen.

Heute geht es um unsere Freiheit, um unsere Göttlichkeit

Wir genießen das Leben, verlieren uns in tausendundeins Eindrücken.
Wir verlieren unser Herz an Personen und Dinge.
Wir vergessen unsere Freiheit.

Erst in der tiefen Stille der Meditation erleben wir das Sein, unsere innere Göttlichkeit. Wir erfahren uns selbst, ganz blank, ohne die Zutaten und Garnituren der Gedanken. Die Philosophen nennen das reines Sein oder reines Bewusstsein.

Jeder, der länger meditiert, weiß, wovon ich rede.Denn im Unterschied zu den Philosophen reden wir nicht von etwas, was wir in Büchern gelesen haben. Wir reden von etwas, was wir erleben, wenn wir ganz still werden und unsere Gedanken vorübergehend vergessen.

Mag diese Erfahrung kurz oder lang sein, sie hat immer einen heilenden Wert.

Wenn du deine Gedanken vergisst,ist das wie ein Neustart deines PCs.

Wenn der PC neu gestartet wird, erscheinen die ursprünglichen Programme, so wie sie geschrieben wurden.

Wenn du deine Gedanken vergisst, also spontan aus deinen Gedanken rausfällst, erscheinen auch bei dir deine ursprünglichen Programme.

Es mögen Themen oder Zusammenhänge auftauchen, die dir bisher nicht gegenwärtig waren. Deshalb vermögen wir nach einer solchen Meditation die Dinge ganzheitlicher zu sehen.

Neu und kreativ interpretieren wir die Welt. Der Groschen fällt und es spuckt Lösungen aus. Ganz bedacht wähle ich hier den Ausdruck ´es spuckt Lösungen aus´.

Besser könnte ich es nicht beschreiben.

Hinzu kommt, dass beim Meditieren Aggressionen abgebaut werden.

Warum ist das so wichtig?

Weil wir dann in der Lage sind, auf eine liebevolle und einnehmende Weise unserer Umwelt unsere Lösungen vorzustellen. Jeder weiß, dass gute Lösungen nur dann von den Menschen um uns herum angenommen und durchgesetzt werden,
wenn mit unseren Worten unterschwellig keinerlei aggressive Gefühle transportiert werden.

Und noch ein Punkt ist wichtig:

Das reine Sein, das reine Bewusstsein, das ist unser innerstes Wesen. Also sollte jeder Mensch das kennen. Die Erfahrung, wer oder was du zutiefst im Innen bist kreiert einen heilsamen Abstand zu den Dingen des Lebens, die dir über den Kopf gewachsen sind.

Jetzt bekommst du wieder Luft zum Atmen. Die Selbsterfahrung gibt dir festen Boden unter die Füße und damit eine klare und zuverlässige Wahrnehmung. Das Karussel des Lebens kann sich drehen.

Wenn wir uns also gemeinsam zur Meditation hinsetzen und die Augen schließen, geht es genau darum:

zu erleben was unser innerster Kern ist.

Bis dahin dachten wir, wir sind unsere Gedanken und Gefühle und waren völlig davon abhängig. Jetzt wissen wir, dass wir unaufhörlich Gedanken und Gefühle produzieren, wie ein Kind, das träumt.

Dieses Wissen schafft einen Abstand zu unseren Gedanken und Gefühlen. Und dieser Abstand lässt uns erleichtert aufatmen. Er schafft Freiheit. Unser Leben bekommt eine Balance.

Dann haben wir, im Auf und Ab des täglichen Lebens, die Nase oben .

Reisen mit leichtem Gepäck

Warst du schon einmal in Afrika?

Dieser Kontinent hat eine Energie wie kein anderer. Mir fiel sofort nach der Ankunft auf, dass die Erde Afrikas völlig anders riecht als in Europa. Sehr würzig, ´afrikanisch´ eben.

Als Studentin habe ich eine Studienreise nach Westafrika gemacht. Sechs Wochen dauerte der offizielle Teil. Unsere Studentengruppe studierte deutsche Entwicklungshilfeprojekte vor Ort.

Und weitere sechs Wochen konnten wir das Land auf eigene Faust anschauen. Meine Studienkollegen reisten in kleinen Gruppen. Ich wollte Westafrika hautnah kennenlernen. Wie sonst würden sich mir direkte Einblicke in das Leben der Menschen auftun?

So beschloss ich sehr mutig, ganz allein zu reisen.

Stell dir vor, 1970 gab es noch keine Rollkoffer. Mit einem Koffer zu reisen, hieß schleppend und beschwerlich unterwegs zu sein. Wollte ich mein Gepäck durch Afrika schleppen? Natürlich nicht!

Wollte ich ständig in Sorge leben, ob mein Gepäck noch dort war, wo ich es abgestellt hatte? Natürlich nicht!

Ich wollte unbeschwert reisen, mich frei fühlen und diese Abenteuerreise genießen.

Darum beschloss ich, ganz ohne das übliche Gepäck zu reisen.

Auf dem Markt kaufte ich eine Basttasche, die ich über der Schulter tragen konnte. Sie war ganz leicht, denn ich hatte fast nichts dabei, auch keinen Fotoapparat.

So ganz ohne Gepäck habe ich mich nicht müde gemacht und musste mich nicht ständig sorgen. Ich konnte spontan reisen, wie es sich jeweils anbot. Auf dieser Reise war ich mit meinem Ohr am Puls Afrikas.

Ergeht es uns mit der Meditation nicht ganz genau so?

Wir reisen mit leichtem Gepäck. So kommen wir an Orte, an die wir sonst nicht gelangen können.

Was meine ich, wenn ich sage, wir reisen mit leichtem Gepäck?

Wenn wir meditieren, können wir all unsere belastenden Gedanken zurücklassen; all die Gedanken, die uns schwer wie Blei auf dem Magen liegen, auf dem Bauch oder auf den Schultern. Auch die Spannungen, die uns das Herz verkrampfen lassen oder uns Kopfweh verursachen, dürfen sich in der Meditation auflösen.

Wenn wir leicht werden, licht und frei, dann können wir mit unserem Bewusstsein Orte oder Zustände erreichen, die uns im Alltagsbewusstsein, wo wir gedanklich festgebunden sind, verschlossen bleiben,.

Mit leichtem Gepäck zu reisen, was für eine Befreiung, was für eine Erleichterung für Körper und Geist. Unsere Energie ist wieder frei für das Wesentliche im Leben.

So können wir nicht nur unsere Meditation genießen, sondern wir schöpfen daraus Mut und Kraft und finden Lösungen für den Alltag.

Die Lösungen kommen zu uns, wenn wir durch die Freiheit und Leichtigkeit einen gewissen Abstand gewinnen, der uns eine ganzheitliche Sicht der Dinge ermöglicht. Und diese ganzheitliche Sicht ist es, die uns die Lösung des Problems zeigt, egal in welcher Wildnis wir uns gedanklich verlaufen haben.

Wenn Menschen zu mir sagen: „ Meditieren kann ich nicht. Ich bin viel zu nervös, wenn ich aus der Firma komme zu Ihnen. Das wird nicht klappen“.

Dann erwidere ich: „ Wunderbar, dass Sie nervös sind, wenn Sie zum Mediteren zu mir kommen. Dann lohnt sich der Weg ja richtig für Sie. Denn Sie können so aufgedreht kommen, wie Sie wollen. Wichtig für Sie ist doch nur, dass Sie nach unserer Meditation ruhig und gelassen von hier weggehen. Und das werden Sie“.