Meditation ist viel mehr, als du denkst

Woran denkst du, wenn ich Meditation sage?

Du denkst an Entspannung, Ruhe, Stressabbau.

Das ist alles richtig! Aber etwas ganz Wichtiges gehört noch dazu:

Meditation ist tägliches Training des Gehirns, ist tägliches Training von Körper und Geist

Jeder lernt bei mir meditieren so selbstverständlich, wie bei der Tanzlehrerin das Tanzen.

Durch die tägliche Übung kommt die Meditation ganz praktisch ins Leben:

Stresse und Verspannungen schmelzen weg wie Schnee in der Sonne.

Du erlebst mehr Leichtigkeit, mehr Freiheit, mehr Kraft.

Wieso?

Weil deine Stresse und Verspannungen Platz auf der Speicherplatte blockiert haben, der jetzt wieder frei wird.

Du hast mehr Freiraum, jeden Tag dein Leben frisch zu erleben und neu zu gestalten.

Weil Stresse und Verspannungen die reinsten ´Stromfresser´ waren, die dir auch noch im Weg gestanden sind.

Durch die Entspannung fließt mehr ´Strom´. Das schenkt dem Alltag eine neue Leichtigkeit.

Sobald wieder Platz auf der Festplatte ist, können deine Poteniale sich entfalten und aufblühen.

Du erlebst den Frühling, egal zu welcher Jahreszeit.

Jetzt tanzt du ganz locker deine Potentiale

und löst so die Herausforderungen, die das Leben jeden Tag mit sich bringt.

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Hurra, eine Meditation für weltliche Menschen

Es gibt so viele Meditationsarten.

Welche soll ich lernen?
Welche Meditation ist die richtige für mich?
Hast du dir diese Frage schon gestellt?

Es gibt Meditationsarten für Menschen, die sich aus der Welt zurückziehen. Das sind die Mönchstechniken, die diesen Weg unterstützen.

Und es gibt Meditationsformen speziell für aktive Menschen, die voll im Leben stehen.

Eine Meditation für aktive Menschen muss:

– einfach sein,
– leicht
– angenehm
– hoch wirksam
– bei geringem zeitllichen Aufwand
– überall machbar, zuhause wie im Flugzeug

Bei mir lernst du eine Meditation für weltliche Menschen.

Weltliche Menschen, das sind die, die mit beiden Beinen im Leben stehen. Es sind die Menschen, die auf allen Hochzeiten tanzen.
Wir sind das, die sich manchmal so viel vornehmen und aufladen, dass sie kaum noch mit der Nasenspitze den Berg von Aufgaben überragen.

Gerade dann ist die Meditation wichtig:

– Damit du in all dem Trubel immer wieder zu dir selber findest.
– Damit du deine ganz großen Ziele im Auge behältst.

– Damit du eimal sagen kannst: „ Ich habe ein reiches Leben gelebt. Und ich habe das gelebt, wofür ich auf diese Welt gekommen bin.“

Wie auf einem fremden Stern?

Als Studentin der Politik und Soziologie reiste ich zu einem Studienaufenthalt während der Semesterferien nach Afrika. Ich wollte Entwicklungshilfsprojekte evaluieren.
Und dann kam ich mir vor wie auf einem fremden Stern:

In einem Gebiet herrschte Hungersnot. Die deutsche Entwicklungshilfe stellte den Afrikanern Saatgetreide zur Verfügung, damit sie ihre Felder bestellen könnten für eine neue Ernte.
Und!?
Die Afrikaner brauten bei der nächsten Beerdigung aus dem Saatgetreide Bier und feierten ein rauschendes Fest!

Auch bei uns komme ich mir manchmal vor wie auf einem fremden Stern!
Wann?
– Immer dann, wenn ich erlebe, dass sich Menschen für ihren Job verheizen bis zum Burnout.
– Immer dann, wenn mir jemand erzählt: „ In jungen Jahren wollte ich nichts auslassen. Das ging solange, bis meine Gesundheit ruiniert war. Jetzt bin ich krank und kann es nicht mehr ändern“.
– Immer dann, wenn Leute für ihren Ruhestand Geld zurücklegen, aber nicht im Geringsten daran denken, etwas in sich selber zu investieren, damit sie langfristig kraftvoll und gesund sind.

Klar, es ist wichtig, in reifen Jahren über genügend Mittel zu verfügen.

Deinen Ruhestand genießen kannst du aber nur, wenn du gesund und kraftvoll bist.

Die Meditation liefert dir dein tägliches Quantum an Ruhe und Entspannung. In der Ruhe liegt die Kraft. Sie liefert also Ruhe und Energie. Damit kannst du dich gut bei Kräften halten, egal wie der Tag daherkommt mit all seinen Herausforderungen.

Langfristig gesehen ist das Gold wert.

Gelassen bewältigst du deine Hausaufgaben jeden Tag. Und du baust dir etwas auf, wo du zuverlässig und auf Dauer jeden Tag Ruhe und Energie ernten kannst. Das schenkt dir langristig eine gelassene Stabilität.

Meditieren heißt, in sich selber investieren.

Jeden Tag werden die Nerven gebuttert. Gleichzeitig trainierst du dein Gehirn auf ein höheres Level für steigende Anforderungen im täglichen Leben.

Sag selber, ist also Meditation nicht die beste Vorsorge überhaupt?

Investiere in deinen klaren Geist und sichere dir die beste Rendite im Jahr 2019

Hast du auch deine Vorstätze für das Neue Jahr gefasst?
So wie jedes Jahr?
Hat dich am Silvesterabend auch ein frohes Gefühl erfasst für das, was kommen mag?
Und hast du auch zu deinem Gegenüber gesagt: “ Ich weiß genau, dass ich in zwölf Monaten nicht weiß, wo die Zeit geblieben ist und wie schnell so ein Jahr vergehen kann“.

Jetzt stell dir bitte einmal vor, das Schicksal liefert dir die beste Lösung; genau die, die du dir immer gewünscht hast.
Aber in dem Moment, wo du sie  bekommst, bist du so verstresst und angespannt, dass dir der klare Blick abhanden gekommen ist.
Das Beste ist dir nicht gut genug, weil du zu müde bist, es zu erkennen.
Du verschwendest deine Zeit, dein Bestes zu genießen und suchst nach irgendwelchen scheinbar noch besseren Lösungen.
In Wirklichkeit hältst du die Lösung schon in Händen.
Aber du lässt sie aus deinen Händen gleiten, weil du sie nicht erkennst.

Hier ein Beispiel aus dem zurückliegenden Urlaub:

Bei meiner Ankunft im Hotel bietet man mir ein Zimmer an im achten Stock. Ich schaue es an und finde den Ausblick auf das Meer atemberaubend. Aber es stört mich der gemauerte Balkon. Ich wünsche mir ein Zimmer mit einem verglasten Balkon, um das Meer schon zu sehen, wenn ich die Zimmertür öffne. Ein solches Zimmer bekomme ich zugewiesen. Es liegt im fünften Stock, also viel niedriger. Ich ziehe ein. Das Meer ist in die Ferne gerückt. Und direkt unter meinem Fenster liegt eine Baustelle in den Grünanlagen. Dort wird es am nächten Morgen dermaßen laut, dass ich das Rauschen des Meeres überhaupt nicht mehr hören kann. Also schaue ich mir das Zimmer im achten Stock wieder an.
Mittlerweile habe ich mich von den Unbillen der Reise erholt, habe gut geschlafen und schön meditiert. In meinem ausgeglichenen Zustand spüre ich, dass das ´erstbeste´ Zimmer tatsächlich das bessere ist. Also ziehe ich dorthin um.

Und was erlebe ich hier am nächsten Morgen? Etwas, was ich mir nicht zu träumen gewagt hätte!

Ich wache auf zur Zeit des Sonnenaufgangs. Ein glühend roter Streifen schimmert über dem Meer. Und das sehe ich vom Bett aus! Und zwar in dem Spiegel, der die Wand gegenüber bedeckt. Über dem Meer liegt eine Dunstschicht, wie fast immer an einem frühen winterlichen Morgen. Ich muss warten. Doch dann kommt der Moment, wo die Sonne sich glutrot über diese Dunstschicht erhebt. Auch das kann ich vom Bett aus sehen.
In den Hotels früherer Jahre bin ich morgens aus dem Bett gehupft und habe mich in warme Sachen gehüllt. Dann ging es mit dem Aufzug runter ins Erdgeschoss. Dort habe ich auf einer nach Osten gerichteten Terrasse im eiskalten Wind den Sonnenaufgang erwartet, der leider nicht immer stattfand. Oft konnte ich ihn nicht erleben, weil es so früh noch zu dunstig war.
Und hier kann ich ganz bequem vom Bett aus den Sonnenaufgang erleben!

Welch eine unglaubliche Wunscherfüllung!
Was für ein Geschenk ist das Zimmer, das auf mich gewartet hat!

Und um ein Haar hätte ich diese Wunscherfüllung nicht erlebt, weil ich in meinem übermüdeten Zustand bei meiner Ankunft nicht klar im Kopf war.
Ich musste erst schön meditieren und gut schlafen, um die beste Lösung annehmen zu können.

Wie oft erkennen wir die beste Lösung nicht, weil wir zu müde und gestresst sind?

In der Meditation kannst du dich spontan in einen ausgeruhten und klaren Geisteszustand versetzen.
Das schenkt dir die Möglichkeit, die besten Lösungen zu erkennen, die das Schicksal dir liefert und sie zu ergreifen.

Ist das nicht die beste Investition, die du machen kannst, nämlich in dich selber zu investieren?

Ich wünsche dir, dass du deine Zeit gut zu nutzen weißt im Neuen Jahr.

Erkenne und ergreife voller Freude und Dankbarkeit die Chancen, die das Leben dir bietet.

Zweiter Adventssonntag, 9.12.2018

Heute morgen bin ich wach geworden mit einem Gefühl tiefer Dankbarkeit, weil ich gesund und glücklich bin.

Wenn ich gesund und glücklich bin, möchte ich dazu beitragen, dass auch du gesund und glücklich bist und dass du es bleibst.

 „Jeder ist seines Glückes Schmied.“

Wie wahr dieses Sprichwort ist, weißt du als Meditierender ganz genau. Du weißt um die Kraft deiner Gedanken. Du weißt, wie mächtig sie sind.

Du fragst mich jetzt:„ Wie soll ich meine Gedanken so lenken, dass ich gesund und glücklich werde oder bleibe? Mein Auto kann ich lenken, aber meine Gedanken?“

Richtig, die Gedanken sind nicht zu lenken. Es sind zu viele, die wir ständig produzieren.

Aber es ist wie beim Auto: du kannst anhalten, aussteigen, dich umschauen, Luft schnappen; und dann erfrischt und mit größerer Klarheit weiterfahren.
Es rentiert sich manchmal, in eine Unterbrechung zu investieren, um sicher an sein Ziel zu kommen.

Meditation: Deine tägliche Investition in dich

Genau so ist es mit der Meditation. Du investierst in deine tägliche Meditationspause.
In jeder Meditation fallen wir immer wieder aus unseren Gedanken raus. Das ist der Moment der tiefsten Ruhe für Körper und Geist.

Es ist jedes Mal ein Moment des Loslassens und der Neuorientierung.

Wenn der Kopf ausgeschaltet ist, kann Heilung tiefgründig geschehen.

Das ist wichtig für unsere Gesundheit und für unser Glück.

Ich lade dich ein meditieren zu lernen. Investiere bitte rechtzeitig in dich selber, in deine Gesundheit, in dein Glück.

Auch DU bist ein Stück vom lieben Gott

Alles was ist, wird traditionell Gott genannt. Das ist etwas anderes als das Universum.

Das Universum ist das uns bekannte Universum. Gott dagegen meint alles das, was ist. Das heißt, dieser Begriff Gott vereint alle Universen, die es gibt, die es jemals gegeben hat oder geben wird – und ist doch mehr.

Vor Jahren habe ich Gott mathematisch definiert. Ich habe gesagt: „Gott ist G (hoch) n.“

G meint die Gesamtpersönlichkeit von all dem, was ist. Wie viele Ebenen diese Gesamtpersönlichkeit hat, weiß ich nicht; Ebenen im Feinen und im Groben, im Fernen und Nahen, im Kleinen und Großen, im Vergangenen und Zukünftigen, im Sinnlichen und Übersinnlichen, im Sichtbaren und Unsichtbaren…

Ich als Mensch mit begrenztem Verstand kann und muss mir das auch nicht vorstellen können.

Also komme ich zu der Formel: „Gott = G (hoch) n“.

Da wir Menschen uns Gott nicht vorstellen können, belegen wir ihn mit menschlichen Hilfskonstruktionen wie ´Gott Vater´ oder ´Mutter Gottes´, oder der ´Heilige Geist´ usw.

Jedem sollte jedoch klar sein, dass das menschliche Definitionen sind, die mit Gott nichts zu tun haben.

Laut der Bhagavadgita haben wir das Recht, uns Gott so vorzustellen, wie es uns liegt.

In der Bhagavadgita sagt Krishna zu dem Krieger Arjuna:

„…ich habe keine Lieblinge. Jeder Weg, den ein Mensch zu mir einschlägt, ist mein Weg. Auf welche Weise auch immer ein Mensch sich mir nähert, ich vergleiche Gleiches mit Gleichem.

Wenn die Betreffenden mich als Vater oder Mutter behandeln, behandle ich sie als meine Kinder. Wenn sie mir als einem Gebieter dienen, akzeptiere ich ihre Dienste als ihr Herr. Wenn sie mich als ein Kind verehren, nähere ich mich ihnen als ein Kind. Jene, die sich nach mir sehnen, nach denen sehne ich mich. Jenen, die mich als Freund ansehen, bin ich Freund. Auch für jene, die mich als Feind empfinden, nähere ich mich als ein Feind.

Alle Wege führen zu mir, der Göttlichkeit.“

(Bhagavadgita Kapitel 4, Vers 11. Zitiert aus: Der Gesang Gottes. Eine zeitgemäße Version für westliche Leser, Goldmann Arkana, deutschsprachige Ausgabe, 4. Auflage, München 2002, Seite 74)

Also magst du dir auf der einen Seite Gott vorstellen, wie immer du willst.

Auf der anderen Seite ist es höchste Eisenbahn, dir klar zu machen, dass alle Gottesvorstellungen ein menschliches Design sind.

Warum ist das so wichtig?

Sobald jeder weiß, dass Gott unvorstellbar mehr ist, als ein Mensch es sich vorstellen oder glauben kann, ist allen Glaubenskriegen der Boden entzogen. Und es gibt mehr Frieden in der Welt.

Kommen wir zu Gott zurück.

Wenn Gott all das ist, was ist, dann bist du, dann bin ich, ein Stück davon. Das, was das Stück von Gott in unserem Inneren ist, das nennen wir Geist oder Seele. Dieses Teil ist mit göttlichen Attributen ausgestattet wie Ewigkeit und Grenzenlosigkeit.

Damit ist es jenseits aller menschliche Zuordnungen wie Mann oder Frau usw. angesiedelt. Und schon können wir uns auch unseren Geist oder unsere Seele nicht mehr vorstellen.

Ein Mensch, der von seinem Geist oder seiner Seele spricht, spricht also von etwas, was er sich nicht vorstellen kann, obwohl es zu ihm gehört. Wenn wir uns Gott nicht vorstellen können, geht das noch. Ok, das ist eine Nummer zu groß für uns.

Aber, dass wir uns uns selber nicht einmal vorstellen können?

Ich bin etwas, aber ich kann es mir nicht vorstellen!?!

Zum Glück sind wir Menschen so konstruiert, dass wir Dinge erleben können, die wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht vorstellen können.

Wir haben die Freiheit zu sagen:

„ Vorstellen kann ich es mir nicht! Aber erleben möchte ich das schon!“

Wunderbar!

Auch du bist ein Stück von Gott. Also steht es dir frei, dich als Stück vom lieben Gott auszuprobieren!

Wann?

Immer, wenn du in der Meditation deine Gedanken vergisst:

Dann bekommst du eine Ahnung davon, dass es Ebenen in dir gibt, die du bisher nicht gekannt hast.

Dann erlebst du, dass deine Vorstellung auch nur ein Gedanke ist, der seine Gültigkeit hat in dem begrenzten Rahmen von Zeit und Raum; und sonst nirgends.

Dann bekommst du eine Ahnung davon, was das Ewige in dir ist und welche Freiheit dir dadurch gegeben ist.

Das alles kannst du dir nicht vorstellen?

Macht nichts! Du kannst es erleben!

Mit der Meditation hoch hinaus

Die Meditation ist wie eine Fahrt im Heißluftballon: Wir entspannen und können loslassen.

Mit dem Loslassen werfen wir unnötigen Ballast ab. Das räumt auf, macht uns lebendig und leicht. So steigen wir hoch über das Tagesgeschehen.

Solange wir am Boden sind, ganz nah am Objekt, können wir trotz aller Anstrengung keinen Überblick gewinnen.

Wie sollen wir da zukunftsträchtige Entscheidungen fällen?

Mit etwas Abstand wird die Sicht klarer. Wir sehen wieder das Ganze. Von oben gesehen fallen die Dinge an ihren Platz.

Der Perspektivenwechsel zeigt uns ein neues Gesamtbild.

Die Ruhe und Entspannung machen den Kopf frei für Lösungen. Auf einmal wird uns klar, worum es geht bei dem Ganzen. Automatisch spuckt es kreative Ideen aus.

Jetzt wissen wir

– wie wir eine Situation lösen können,

– wie wir ein Ziel ansteuern können,

– wie wir scheinbar Unvereinbares auf einen Nenner bringen können,

– wie wir bei all dem auch noch Spaß haben können.

Denn was nutzen die äußeren Dinge, wenn wir uns nicht daran erfreuen können?

Sobald der Kopf frei ist und das Herz ruhig, können wir uns an all dem freuen, was unser Leben uns bietet. Dann sind wir glücklich mit dem, was wir haben und schätzen es wert.

Der Wertschätzung folgt die Dankbarkeit. Der Dankbarkeit folgt die Zufriedenheit. Zufriedenheit und Dankbarkeit sind gut für unsere Gesundheit.

So verhilft uns die Meditation zu einem entspannten und glücklichen Alltag.

Das wiederum gefällt den Menschen um uns herum und ist ein Erfolgsfaktor.